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Zwischen den Jahren


Nach zwei langen Jahren voller Einschränkungen und Entbehrungen , schien es Anfang 2022 so, als käme berechtig Hoffnung und Zuversicht auf

Die ersten Veranstaltungen fanden statt, man konnte wieder Freunde treffen, es gab einen Impfstoff und das Kölner Festkomitee hatte mit einem Rosenmontagszug im Stadion eine scheinbar perfekte Alternative geplant.

Aber leider hatte man die Rechnung ohne einen einsamen, alten Mann aus dem Osten Europas gemacht.

Der glaubte nämlich, er müsse , so zum Ende seines Lebens noch mal mit den Ketten rasseln und marschierte in der Ukraine ein.

Es ist müßig über seine Beweggründe zu diskutieren, aber wer die maskenhafte Erscheinung mit starrem Blick im Fernsehen gesehen hat, wird schon das Richtige erkannt haben.


Nun haben wir ja seit 2021 eine neue Regierung, aber da scheint es sich um Schönwetter Politiker zu halten, die an dem gemessen werden wollen. was sie für Fremde tun. Wahrscheinlich weil sie wissen dass der Prophet im eigenen Land nichts gilt

Und so kam es , dass obwohl Teile Deutschlands , die seit der Flutkatastrophe aus sahen, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte, vernachlässigt wurden, und lautstark darüber nachgedacht wurde, wie man schnellstens die Ukraine aufbauen könne

Außenministerin Baerbock arbeitet kräftig an ihrem Ansehen außerhalb Deutschland und verteilte weitere Gelder.

Da man sich bisher auf Gas aus Russland verlassen hatte, rutschte man unvermittelt in eine Energiekrise, an der sich zeigte wie asozial die soziale Marktwirtschaft sein kann

Während sich die großen Unternehmen die Taschen vollmachten, mussten die Menschen, die nach dem krieg Deutschland mit aufgebaut haben und das Wirtschaftswunder mit erarbeitet haben, um die nackte Existenz fürchten Frieren oder Hungern, hieß und heißt wohl die Devise


Einzig Positiv zeigte sich in der Situation, dass die westlichen Länder sich zusammentaten gegen den Aggressor in Moskau

Mutter Natur tat das ihrige mit einem heißen Sommer und viel zu wenig Niederschlag

Jetzt stehen wir kurz vor dem Jahreswechsel und kaum einer traut sich nach vorne zu sehen

Es ist immer noch Krieg in Europa, wir haben Inflation und neue Viren, die unser Wohlsein gefährden zb RS Virus. Die schwarze Null die lange Zeit und Wirtschaft krönte, ist Schnee von gestern, so verschuldet war unser Land schon lange nicht mehr.



Da hilft eigentlich nur Eines ..Sich die schönen Dinge im letzten Jahr vor Augen rufen und wissen, dass nach jedem Unwetter, irgendwo wieder ein Regenbogen am Himmel ist.


Für mich war 2022 kein schlechtes Jahr, mein neuer Blog hatte in einem Jahr mehr Erfolg wie *anna op jöck* in elf Jahren

Vieles was in diesen 11 Jahren verletzend und schlimm war, hat sich relativiert

Okay die alten Feindbilder sind bei Einigen geblieben, nur mir ist bewusst geworden, dass das deren Problem, ist und nicht meines!

Die positiven Feedbacks auf *amaaras world* zeigen das deutlich

Sowohl Joana als auch ich sind im erweiterten Vorstand von Karnevalsvereinen , die dem Kölner Festkomitee angeschlossen sind.

Und ich weiß von Einigen der alten/neuen * Feinde*, wie sehr die sich das gewünscht hätten.

I

ch habe Menschen, auf die mich mich verlassen kann. Als ich zuletzt eine Autopanne hatte, standen alle meine Mädels und auch der ein oder andere Vereinskollege direkt auf dem Sprung, um zu helfen.

Natürlich gab es auch die eine oder andere Enttäuschung, aber die machen nur stärker und schlauer.

Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich mehr Jahre schon gelebt habe, wie ich noch vor mir haben werde. Und deshalb ist es Zeit dass Positive zu zählen...jeden Sonnenstrahl, jeden Regenbogen, jede Schauer in der Trockenheit usw

Und die Probleme , die Andere mit mir haben,. deren Probleme sein zu lassen. Wer will kann mich gerne darauf ansprechen und ich lade zu einem Kaffee ein und wir klären das.. Und wer nicht will...Tja der behält halt sein Problem!


Ich freue mich auf 2023 - auf ein Jahr, dass für uns genau wie alle vorher, neue Überraschungen und Enttäuschung vor sich haben wird, ein Jahr, in dem , wie immer, die Hoffnung zu Letzt stirbt, ein Jahr , dass es zu leben gilt

Es gibt viel zu tun, packen wir es an!











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