Wenn Geschichte lebendig wird


Am kommenden Samstag, den 20. August 2022, lädt das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland wieder zum Tag der Archäologie in seine Außenstelle Titz ein. Mitveranstalter ist die Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier. Von 10 bis 18 Uhr werden Ergebnisse der aktuellen Ausgrabungen und Forschungen im rheinischen Braunkohlenrevier präsentiert sowie ein vielfältiges Mitmachprogramm für die ganze Familie geboten. Der Eintritt ist kostenfrei.

Nach einer pandemiebedingten Zwangspause meldet sich die Außenstelle mit einem abwechslungsreichen Programm zurück.


Der diesjährige Tag der Archäologie garantiert wieder Spaß bei allen Altersklassen. So kann auf einer Mitmach-Grabung das jüngere Publikum selbst archäologisch „arbeiten“. Kinder und Jugendliche können auch die Kunst des Töpferns ausprobieren sowie selbstständig Leder prägen.


Auf dem gesamten Freigelände der Außenstelle schaffen Römer- und Germanen-Darsteller*innen eine antike Kulisse und erwecken ein ganzes eisenzeitliches Gehöft wieder zum Leben. Bei handwerklichen Vorführungen wird den Zuschauenden gezeigt, wie in römischer Zeit Glasperlen in einem Glasofen hergestellt und wie im Mittelalter Keramikgefäße getöpfert wurden. Kulinarische Leckerbissen wie ein Gericht nach römischem Rezept und römischer Wein sorgen für das leibliche Wohl. Weniger experimentierfreudige Besuchende können sich auf die beliebte Pizza aus dem Lehmbackofen und Kaffee und Kuchen freuen.

Das Highlight des „Tags der Archäologie“ besteht in der Möglichkeit, eine Ausgrabung im Vorfeld des Tagebaus Hambach zu besuchen. Hier werden Archäolog*innen den neuesten Stand zu den Arbeiten an einem etwa 2.000 Jahre alten römischen Gutshof zeigen und die traditionellen sowie modernen archäologischen Feldmethoden erklären. Die Anfahrt zur Grabungsstelle ist ebenfalls kostenfrei und erfolgt mit einem Pendelbus. Eine Anreise mit privaten Fahrzeugen ist hier aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

Tiefere Einblicke in das Arbeitsfeld der

bieten Fachleute, die in einem Rahmenprogramm spannende Funde aus der Braunkohlenarchäologie vorführen und erklären. Im Fokus stehen unter anderem ein rätselhafter prähistorischer Kreisgraben, römische Grab- und Hortfunde sowie ein Agentenfunkgerät aus der Zeit des Kalten Kriegs. Junge Wissenschaftler*innen werden zudem ihre aktuellen Ergebnisse aus den von der Stiftung geförderten Forschungen präsentieren und sorgen für einen guten Überblick rund um die archäologischen Arbeiten und Ergebnisse im rheinischen Braunkohlenrevier

www.bodendenkmalpflege.lvr.de


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