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#ShareWithCare – Kinderbilder verdienen Schutz im Netz


Mit der Aufklärungskampagne #ShareWithCare hat die Deutsche Telekom eine internationale Debatte über das Teilen von Kinderfotos im Netz ausgelöst. Mehr als eine Million Menschen haben sich bisher das eindringliche Deepfake-Video "Eine Nachricht von Ella" angesehen. Jetzt startet die Telekom ihre Aufklärungskampagne auch hierzulande mit einer deutschsprachigen Version des Films. Ziel des Unternehmens ist es, das Bewusstsein für den Schutz von Kinderfotos und -daten im Internet zu schärfen und Hilfsangebote zu bieten.


Die Geschichte der fiktiven „Ella“ ist die mittels Künstlicher Intelligenz (KI) überspitzte Inszenierung eines real existierenden Problems: „Sharenting“.* Der Begriff steht für das Posten von Kinderfotos oder Videos in sozialen Netzwerken. Studien belegen, dass von einem Kind im Alter von fünf Jahren durchschnittlich 1.500 Bilder online vorliegen – hochgeladen ohne sein Einverständnis von denjenigen, denen es am meisten vertraut: seinen Eltern. Expert*innen gehen außerdem davon aus, dass bis 2030 zwei Drittel aller Fälle von Identitätsdiebstahl mit Sharenting zu tun haben werden (Quelle: The New Yorker).


Trotz Sicherheitsbedenken: Mehrzahl der Eltern teilt Kinderfotos online

Alle Menschen, die Kinderbilder oder -videos im Internet unbedacht teilen, riskieren Kinder unbeabsichtigt dem Profiling durch Datenhändler, Hacking, Gesichtserkennung, Pädophilie und anderen Bedrohungen der Privatsphäre und Sicherheit auszusetzen. Doch nur wenige sind sich dieser Gefahren bewusst. Das zeigt eine aktuelle Umfrage** im Auftrag der Deutschen Telekom unter Eltern mit Kindern von 0 bis 14 Jahren.


Auszug aus den Ergebnissen der Umfrage


Das Teilen von Kinderfotos im Internet ist weit verbreitet: Insgesamt teilen 86 Prozent Bilder und Videos ihrer Sprösslinge im Netz.

Je jünger die Kinder sind, desto häufiger teilen ihre nächsten Verwandten Fotos oder Videos von ihnen: 70 Prozent der Eltern teilen mindestens einmal pro Woche Fotos oder Videos ihrer Kinder bis 5 Jahren über Messenger-Dienste (59 Prozent mit Kindern im Alter von 6 bis 9 Jahren und 46 Prozent mit Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren).

Nur ein Drittel der Eltern weiß, dass ein Kinderfoto für Identitätsdiebstahl missbraucht werden kann

. 85 Prozent der Befragten vertrauen darauf, dass die Personen, mit denen sie Fotos oder Videos ihrer Kinder teilen, diese nicht an andere weitergeben.

Andererseits sind sich 65 Prozent nicht sicher, was mit den Fotos und Videos ihrer Kinder geschieht.

Die Verunsicherung ist groß. Darum zeigen 61 Prozent der Befragten großes Interesse an weiteren Informationen über die Gefahren und Risiken des Teilens von Kinderfotos und -videos.


Aufklärung zum Schutz der Kinder Diesen Wunsch nach mehr Aufklärung und konkreter Hilfe greift nun die Telekom mit ihrer Kampagne auf. Wer die Privatsphäre von Kindern schützen und digitale Risiken minimieren möchte, findet unter dem Dach von #ShareWithCare beispielsweise diese Angebote:


Mit der Initiative Teachtoday setzt sich die Deutsche Telekom für die Förderung der sicheren und kompetenten Mediennutzung ein und unterstützt Kinder & Jugendliche, Eltern und Großeltern sowie pädagogische Fachkräfte mit praxis- und alltagsnahen Tipps und Materialien aus der Teachtoday Toolbox.

Wichtig ist auch, die Kids selbst aufzuklären. Die Zielgruppe der Kids zwischen 9 - 12 findet in der aktuellen Ausgabe vom Online-Magazin Scroller ausführliche Informationen zur „Faszination KI“.

Im Ratgeber „Sicher digital“ gibt die Telekom Security GmbH ihre Kompetenzen rund um Informationssicherheit und Datenschutz an Kund*innen und Interessierte weiter. Über zentrale Grundregeln und alltagsnahe Tipps sensibilisiert die Seite für Risiken im Netz und gibt konkrete Tipps, um diesen zu begegnen.

Die Initiative “Deutschland Sicher im Netz” bietet mit dem DsiN-Digitalführerschein (DiFü) ein bundesweit anerkanntes Weiterbildungs- und Zertifizierungsangebot. Es ermöglicht Menschen aller Altersgruppen, digitale Nutzungs- und Sicherheitskompetenzen zu erlernen und so digitale Dienste im privaten wie beruflichen Kontext souverän anzuwenden.



Deepfake-Video „Eine Nachricht von Ella”

Ab dem 4. September wird das Video „Eine Nachricht von Ella“ zunächst online und weiterhin im Rahmen einer Social-Media-Kampagne gezeigt. Ab 7. September läuft das Video auch in ausgewählten Kinos. Damit möchte die Deutsche Telekom noch mehr Menschen für den Schutz von Kinderfotos und Daten im Netz sensibilisieren. Für das Video wurde mit Hilfe neuester KI-Technologie ein Deepfake der 9-jährigen Ella erstellt. Deepfakes sind durch maschinelles Lernen künstlich erzeugte Videos, Bilder oder auch Töne. Im Video wendet sich die „erwachsene Ella" an ihre überraschten Eltern und konfrontiert sie mit den Konsequenzen, die das Teilen von Bildern ihres Kindes im Internet haben kann. Ella steht stellvertretend für eine ganze Generation von Kindern.



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