Orang-Utan-Weibchen Toba verstorben


Copyrights Lutz Schnier

In der Nacht zum 4. September ist unser Sumatra Orang-Utan-Weibchen Toba nach langer Krankheit gestorben. Sie befand sich seit mehreren Wochen in Behandlung, dennoch ging es ihr trotz intensiver Mühe aller beteiligten Tierpfleger und Zootierärzte immer schlechter.

Diverse externe Experten aus der Veterinär- und Humanmedizin haben uns bei Diagnostik und Therapie unterstützt. Für eine Computertomographie wurde Toba sogar in eine nahgelegene Tierklinik gebracht.


Zur Feststellung der Todesursache wird Toba zurzeit im Institut für Pathologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover untersucht.


Toba wurde 1984 im Zoo Frankfurt geboren und kam 1989 nach Hamburg in den Tierpark Hagenbeck. Hier hat sie insgesamt vier Jungtiere zur Welt gebracht. Die zwei weiblichen Jungtiere wurden 1994 (Janina) und 1999 (Sly) geboren. Die Männchen kamen 2004 (Kejutan) und 2020 (Batu) zur Welt. Sly und Batu sind ein fester Bestandteil der Hagenbeck-Gruppe. Die große Schwester Sly, die selbst noch kein Baby hatte, kümmert sich seit dem Tod von Toba sehr liebevoll um den kleinen Batu.


„Wir haben weder Kosten noch Mühen gescheut, um unser Orang-Utan-Weibchen sowohl veterinär- als auch humanmedizinisch untersuchen zu lassen. Jede mögliche Behandlung haben wir durchgeführt, leider ohne Erfolg“, erklärt Dr. Dirk Albrecht, Geschäftsführer des Tierpark Hagenbeck.


Der Tierpark Hagenbeck trauert um seine charismatische Affendame.

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