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Hitze in Köln: So kühlen sich die Zootiere ab

Aktuell ist es in Köln so heiß und schwül wie in der südostasiatischen Heimat der Bantengs.


Zootiere haben ganz unterschiedliche Techniken, um mit den warmen Temperaturen zu Recht zu kommen. Die Kalifornischen Seelöwen kühlen sich z.B. im regelmäßig ausgetauschten Kaltwasser ihrer Anlage ab. Die Pfleger bereiten ihnen im Sommer außerdem gelegentlich gern eine „Fisch-Eistorte“.


Wahre Hitzeprofis sind die Trampeltiere im Eingangsbereich des Zoos. Sie können eine Körpertemperatur von bis zu 41 Grad Celsius ertragen, ohne einen Hitzschlag zu erleiden. Zudem können die Wüstentiere bei extremen Temperaturen den Wasseranteil in Urin und Atemluft reduzieren und dadurch unnötige Ausscheidungen vermeiden. Die Trampeltiere im Kölner Zoo werfen außerdem wetterabhängig ihr Fell ab. Ist es soweit, wissen treue Zoobesucher: Der Sommer kütt!


Auch die normalerweise vor den Küsten Chiles lebenden Humboldt-Pinguine können warmen Temperaturen eiskalt ein Schnippchen schlagen. Steigt das Thermometer, breiten sie verstärkt ihre Flügel aus. Diese sind an den Unterseiten weniger befiedert. Sie eigenen sich dadurch sehr gut zur Wärmeabgabe. Zudem genießen die Pinguine das kalte Wasser in ihrem Becken zur Erfrischung. Homo sapiens kann sich beim z.B. bei einem Eis oder Softgetränk an einer der Zoo-Imbissstationen oder unter den schattigen Bäumen der Parkanlage abkühlen.

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