Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2027

Köln wird "Candidate City" für Deutschland um die Ausrichtung der Heim-WM



Köln ist eine der vier Städte, mit denen sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) für die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 bewirbt. Diesen erfreulichen Anruf konnte Kölns Sportdezernent Robert Voigtsberger gemeinsam mit Lutz Wingerath, Geschäftsführer der Kölner Sportstätten GmbH (KSS), am heutigen Freitagnachmittag, 9. September 2022, nach der DFB-Präsidiumssitzung entgegennehmen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker: Wir fühlen uns durch die Entscheidung des DFB erneut als deutsche Hauptstadt des Frauenfußballs bestätigt. Das RheinEnergieSTADION ist Heimat des DFB-Pokalfinales der Frauen und in jedem Jahr bekommen wir die Rückmeldung, dass sich die Spielerinnen und ihre Teams bei uns sehr wohl und bestens unterstützt fühlen. Auch wegen der guten Anbindung an die beiden Partner-Ausrichterländer sowie die Vielfalt, Gastfreundschaft und Sportbegeisterung, die Köln ausmachen, sind wir überzeugt, als erfahrene Host City einen wertvollen Beitrag zum Gelingen der WM leisten zu können. Nicht zuletzt die Europameisterschaft in England in diesem Sommer hat gezeigt: Der Frauenfußball verdient die ganz große Bühne – und die bereiten wir ihm in Köln seit vielen Jahren voller Überzeugung und mit Leidenschaft. Der DFB hatte in seiner Sitzung entschieden, dass Köln, Dortmund, Duisburg und Düsseldorf für die Frauen-Heim-WM 2027 die besten Bewerbungen eingereicht hatten und sich somit im nationalen Bewerbungsverfahren durchsetzen konnten.


Der DFB will das Turnier in fünf Jahren gemeinsam mit dem Königlichen Niederländischen Fußballbund (KNVB) und dem Königlichen Belgischen Fußballverband (RBFA) ausrichten. Sieben Städte aus Nordrhein-Westfalen hatten sich am Bewerbungsverfahren beteiligt. In der Ausschreibung ging es unter anderem darum, ein Motivationsschreiben einzureichen, Konzepte zur Entwicklung des Frauenfußballs und zur Frauen- beziehungsweise Vielfaltsförderung zu entwickeln sowie Ideen zur Nachhaltigkeit der Veranstaltung zu präsentieren. Weitere Bewerber waren Aachen, Gelsenkirchen und Mönchengladbach. DFB-Präsident Bernd Neuendorf: Die Auswahl der ‚Candidate Cities‘ ist ein entscheidender Faktor, um eine herausragende Bewerbung einzureichen. Keinen geringeren Anspruch verfolgen wir. Wir sind davon überzeugt, dass die ausgewählten Städte und Stadien hervorragende Bedingungen für die Austragung des Turniers bieten und dazu beitragen werden, die Frauen-WM auf ein neues Level zu heben.


Lutz Wingerath, Geschäftsführer der KSS: Köln ist seit jeher eine Hochburg des Frauenfußballs, das DFB Pokalfinale der Frauen bei uns im RheinEnergieSTADION ist jedes Jahr ein absolutes Highlight und findet viel Beachtung in der Stadt. Wir haben zudem bei der FIFA WM 2006 und zahlreichen internationalen Spielen bewiesen, dass wir als Sportstätten-Team jederzeit bereit sind, den Rahmen für große Fußballfeste zu schaffen. Dass wir jetzt nach der UEFA EURO 2024 mit der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 ein weiteres weltweit beachtetes Sportereignis hosten dürften, freut uns riesig und macht uns auch ein wenig stolz. Die Bedingungen im RheinEnergieSTADION sind perfekt und die Kölner*innen sowie unsere internationalen Gäste werden definitiv mit ihrer großen Begeisterungsfähigkeit für eine einzigartige Atmosphäre während der Spiele sorgen.


Johanna Sandvoß, Vizepräsidentin des Fußball-Verband Mittelrhein (FVM): Auf die Begeisterung, die Leidenschaft und die weltoffene Gastfreundschaft der Fußballfamilie am Mittelrhein können sich die Fußballfans auch bei der FIFA-Frauen WM 2027 im Herzen von Nordrhein-Westfalen freuen. Köln ist ein perfekter Spielort, das zeigt das DFB-Pokalfinale in Köln mit den Vorwiesenturnieren für Mädchen seit über zehn Jahren: Es ist einfach eine tolle Brücke zwischen Spitzensport und Amateurfußball. Sehr gerne tragen wir mit unserem FVM-Team dazu bei, dass diese Brücke auch bei der Frauen-WM und in der Region insgesamt spürbar sein wird. Der Niederländische Fußballbund und der Belgische Fußballverband werden ihre Entscheidungen, mit welchen "Candidate Cities" sie in die gemeinsame Bewerbung gehen, zu einem späteren Zeitpunkt treffen und kommunizieren.


Stadt Köln - Amt für Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitKatja Reuter

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