Einstimmung zur Jubiläumskampagne beim 24. KCK- Denkmalfest


Seit 1997 eröffnet der KCK die kommende Kampagne mit einem Denkmalfest im Mainzer Parkhotel Favorite. Wegen der Corona- Pandemie fiel das Denkmalfest 2020 aus.

Zu seinem 50. Gründungsjubiläum stiftete der KCK ein Denkmal aus heimischem Rot- Stein. Es hat seinen Platz im Mainzer Stadtpark am Parkhotel Favorite. Damit will der KCK die Verbundenheit zwischen den Menschen links und rechts des Rheins sichtbar manifestieren. Der KCK hatte eine Idee, die nicht besser realisiert werden konnte als durch den Mainzer Steinmetzmeister Kurt Lenz.

Es ist eine Mixtur aus Architektur und Skulptur, ein aufstehender Stein in der Art einer Stele. Im Aufbau und in der Oberflächengestaltung vielseitig gegliedert. Aus den Fluten von Vater Rhein steigt ein doppelt geschwungenes Band der Freude in die Höhe hinauf und mündet in der KCK- Narrenkappe, die den oberen krönenden Abschluss darstellt. Kastel und Mainz sind mit ihren Wappen, der Muschel und dem Doppelrad verewigt.

Das Bekenntnis „Rechts des Rheins ist auch noch Mainz“ stammt vom ideenreichen Rolf Braun und ist effektvoll sichtbar am KCK- Jubiläumsstein.

Nach einer Inspiration durch Rolf Braun und Gastronom Eberhard Barth wird die „Mini- Skulptur“ an verdienstvolle Clubisten beim traditionellen Denkmalfest durch das Präsidium überreicht.

Am 13.11. um 18:11 Uhr trafen sich zahlreiche geladene Aktiven und Freunde zunächst auf der überdachten Eingangs- Terrasse des Parkhotels Favorite bei einem Sekt- Empfang mit kleinen Köstlichkeiten. Das illuminierte KCK- Denkmal war diesmal mit bunten Luftballons dekoriert. Da durfte auch der närrische KCK- Nachthemden- Bruder „Rolfi“ nicht fehlen.

Zur weiteren Einstimmung auf eine gesunde 5. Jahreszeit wurde ausschließlich im festlich ausgestatteten Saal geladen. Mit launigen und auch nachdenklichen Worten begrüßte der KCK- Präsident Prof. Dr. Dirk Loomans die Gästeschar mit Ehrenmitglied Hansi Greb, MCV- Präsident Prof. Reinhard Urban und Steinmetzmeister Kurt Lenz.

Wünschenswert wäre eine Rückkehr zur närrischen „Normalität“. Trotz 2G-Regel ist angesichts der bundesweiten Inzidenz eine Prognose für die Kampagne 2022 mit Vorbehalt zu treffen. Man sei aber hoffnungsvoll und die Planungen für das 75- jährige KCK- Jubiläum im Rahmen der Möglichkeiten seien getroffen worden. Der KCK- Chef stellte auch fest, dass Sitzungen nur in ausgebuchten Sälen sinnvoll sind. Deshalb hat das Präsidium die 3. KCK- Fremdensitzung am 19.02.2022 in der Rheingoldhalle storniert.

Bei einem Gourmet- Menue mit gepflegten Weinen, Pils und Radler vom Fass wurde diniert, musikalisch untermalt von der Kapelle Soundexpress.

Mit einer Laudatio wurde diesmal der Journalist Herbert Fostel für seine Verdienste für den KCK, unter Beifall, mit dem „Mini- Denkmal“ durch KCK- Präsident Dirk Loomans und Vize Werner Böttner ausgezeichnet. Der Geehrte dankte mit einer Passage von Franz Grillparzer und Eigenbeitrag. „Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment beim KCK leuchtet das Leben hindurch.“


Im Anschluss moderierte Präsidiumsmitglied Daniel Vetter ein unterhaltsames Programm. Zunächst u.a. in Versform: „Meenzer Lebensfreude statt all das, was so gefehlt uns hat. Ja wir starten dann erneut mit Sitzungen und 2G- Leut. 75 Jahr für Mainz, Fassenacht pur von rechts des Rheins!“

Marcel Jacobi im KCK- Fastnachtsslam entdeckt und gefördert, konnte wieder Lachsalven auslösen bei seinem Vortrag als Fahrschul- Anfänger. Turbulenzen bei seiner Oma und in der Fahrschule endeten in der Erkenntnis, dass Busfahren am besten sei.

Ein Höhepunkt war der Auftritt des Aktiven- Sprecher Bernhard Knab. Diesmal als „en Narr“, von der Lung auf die Zung. Zunächst galt seine Gratulation dem KCK für 75 Jahr Narretei:“ Ich wünsch dem Club in jedem Bau noch viele Jahre Narrenschau. Ganz viel Erfolg, ohne Gestichel, von Herzen, Euer Deitscher Michel!“ Bei seinen närrischen Attacken aus der Bütt war Bernhard Knab wieder wortgewandt und treffsicher, zum aktuellen Zeitgeschehen, die Standing Ovations auslösten.


Eine mitreißende Premiere hatte das Gesangs-Trio „Hübsche Bübcher“ mit mordernen närrischen Sound- Darbietungen. Applaus für Johannes Christ, Manuel Christ, Tobias Keil.

Sebastian Reeg, als Verkaufsvertreter, bot deftigen Kokolores im Minutentakt.

Grandios Hansi und Christian Greb! Als Max und Moriz gab es einen packenden närrischen Polit- Rundumschlag über Kirche, Merkels Frisur, vieles andere war vor den nicht zu toppenden Streichen der beiden Erz- Komödianten sicher. Viel Beifall für den fabelhaften Auftritt.

Nach manchen stimmungsvollen Schunklern vom Soundexpress wurde Favorite’s Dessert Buffet eröffnet. Für eine perfekte Organisation war Präsidiumsmitglied Judith Flackus, für Programm war Vizepräsident Werner Böttner zuständig.



 

© Karneval-Club Kastel 1947 e.V.

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