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»Ein Weihnachtsmann für alle Fälle«




Den Geist der Weihnacht hatte sich Josefine Jeschiechek ganz anders vorgestellt. Dass er in Form ihrer ermordeten Schwester im glitzernden Engelskostüm vor ihr steht, irritiert sie noch mehr als der Umstand, deren florierende Weihnachtsmann-Agentur geerbt zu haben. Aber auch hier ist nicht alles Lametta, was glänzt. Warum verschwindet ein Mitarbeiter nach dem anderen, und wer verbirgt sich hinter dem Decknamen »Zwarte Piet«? Schnell wird Josefine klar: Jemand hat es auf die Agentur abgesehen – und auf ihr Leben

Ein Cosy-Krimi mit ganz viel Herz und Humor Elke Pistor beweist mit ihren Weihnachtskrimis immer wieder, dass Spannung, Verbrechen und Witz genauso zu Weihnachten gehören wie Lebkuchen, Christmette und Tannenbaum. Bereits zum vierten Mal nimmt die Kölner Autorin das keineswegs immer besinnliche Fest zum Anlass, ihren Leserinnen und Lesern einen Roman zu präsentieren, der das Warten auf das Christkind so unterhaltsam gestaltet, dass man vor lauter Lesespaß um ein Haar den Gänsebraten im Ofen vergessen könnte. Mit feinem Gespür für ihre Figuren, viel Situationskomik und der richtigen Mischung aus Cosyness und Spannung erzählt Pistor eine herzerwärmende Krimistory um eine Weihnachtsmann-Agentur, in der einiges nicht mit rechten Dingen zugeht und um eine pfiffige Protagonistin, der nicht nur der Duft von gebrannten Mandeln in der Spürnase juckt. Der Krimi lebt dabei von seinen lebensechten und sympathischen, bisweilen aber auch wunderbar skurrilen Figuren und einem Mordopfer, das sich auf herrlich amüsante Weise als weihnachtlicher Geist einfach weiter in die diesseitigen Geschehnisse einmischt, anstatt es sich im Jenseits bequem zu machen. So kommt es, dass Protagonistin Josefine im Verlauf der Handlung nicht nur ihre bisher unbekannte Schwester findet, sondern auch eine neue Sicht auf sich selbst und das Weihnachtsfest entdeckt. Ein charmanter, humorvoller Krimi, der nicht nur zur Jahresende beste Unterhaltung garantiert.


Elke Pistor, Jahrgang 1967, studierte Pädagogik und Psychologie. Seit 2009 ist sie als Autorin, Publizistin und Medien-Dozentin tätig. 2014 wurde sie für ihre Arbeit mit dem Töwerland-Stipendium ausgezeichnet und 2015 und 2023 für den Friedrich-Glauser-Preis in der Kategorie »Kurzkrimi« nominiert. Elke Pistor lebt mit ihrer Familie in Köln.







 

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