Chistmas Garden im Kölner Zoo


Köln hat seinen Besucher viel zu bieten … den Dom, eine schöne Altstadt, den Zoo und kurz vor Weihnachten viele Weihnachtsmärkte und eine bunte Lichterzoo im Zoo

Wer in den letzten Jahren das China Light Festival erlebt hat, ist natürlich mit hohen Erwartungen diesmal zu Christmas Garden gegangen, einer Veranstaltung der Handwerker Promotion.


Bereits im Vorfeld bei der Pressekonferenz hatte Fred Handwerker ein perfektes Hygienekonzept und tolle Lichteffekte versprochen

Das Hygienekonzept scheiterte bereits vor der Eingangstüre.

Lange Schlangen wartender Menschen, keine Organisation, wer sich wo anstellen musste, keine Möglichkeit die 1,5 Meter ein zu halten und viele ohne Maske dicht an dicht gedrängt.

Wir gehörten zu seiner Gruppe, die wahrscheinlich das Glück hatte noch zeitig iun den Zoo zu dürfen. Eintrittskarten für 18 Uhr konnten wir um 18.20 den Zoo betreten Hinter uns allerdings noch sehr sehr viele Menschen auf deren Ticket wohl auch 18 Uhr stand

Im Zoo ging es weiter, zum Teil leere Desinfektionsständer säumten den Weg

Gleich zu Beginn, Höhe Erdmännchen Gehege, ein Baum mit kaltweiß schnellblinkenden Lichtern, der blendete und bei längeren Hinsehen dazu führte, dass die Augen weh taten. Hier wäre warmes oder buntes Licht sinnvoller gewesen und vor allem längere Blinkphasen …


Immer wieder dunkle Wege, ohne Lichtinstallationen, wo man den Boden nicht sehen konnte

Es gibt 5 Lichtinstallationen, die wirklich interessant waren… eine Lasershow mit einem untergehenden Schiff, ein Lichtklavier, Glockenspiel, Seerosen und Pinguine

Wobei bei dem Schiff ein Fisch, der eingestrahlt wurde, nur mit viel Fantasie erkennbar war

Auch hier wieder die Wege und Stufen komplett unbeleuchtet..

Eines der wenigen Highlights waren die Infotafeln mit Gedichten und 5 Weihnachtsmann- bzw Nussknackerfiguren

Auf einem Weg waren Diskokugeln in den Bäumen aufgehängt, die Bilder auf die Wege strahlten Auch hier, wenn man länger hinsah, extreme Belastung für die Augen und Gefahr geblendet zu werden Ansonsten grell bunte angestrahlte Bäume und Tannenbäume mit Lichterketten

Manch ein Vorgarten in einem Vorort verbreitet mehr Weihnachtsflair als diese Veranstaltung, die an Wochenenden einen Eintrittspreis von 20 Euro pP aufruft

Ohne die im Hintergrund ertönende Weihnachtsmusik, wäre kaum der Gedanke an Weihnachtsstimmung aufgekommen

Vor den Getränke und Essständen haltloses Chaos. Da keiner irgendwie daran gedachte hatte, abzusperren, wo man sich anstellen konnte, standen die Wartenden quer über den Weg dicht an dicht und wenn man vorbei wollte, musste man sich dazwischen quetschen

In Höhe der Vogelvolieren ( Höhe Pinguin Becken) nahezu gnadenlose Leere an Lichtern und extreme Unfallgefahr, weil man in der Dunkelheit den Weg vor den Füßen kaum sehen konnte


Größere Strecken ganz ohne Lichteffekte

Wäre nicht Vollmond gewesen, wären sicher einige über erhöhte Kanaldeckeln oder Kabelabdeckungen stolperten, gefährlich ins Straucheln geraten

Der Abschluss bildete ein Kinderkarrusell


Im vergleich zum China Light Festival, mit all den schönen Figuren und der liebevollen Kreativität, eine lieblose kommerzielle Veranstaltung ,die den Preis nicht wert ist

Die versprochene Ticket Ermäßigung für Jahreskartenbesitzer ist online gar nicht buchbar

Wer Weihnachtsbäume sehen will, erwartet liebevoll geschmückte Bäume und nicht lieblos eine Lichterkette drüber geworfen




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