• amaara® anna m.drack

Zwischen den Jahren


Als ich am 1. Weihnachtstag meine Erinnerungen bei Facebook sah, fand ich u.a. diesen Text aus * Zwischen den Jahren* im vergangenen Jahr

diesmal mit der Erkenntnis, dass ein selbstgewählter Waffenstillstand keineswegs das Ende des Krieges ist und man das Schwert nicht vor dem Ende des Krieges aus der Hand legen darf

Voriges Jahr ahnte ich noch nicht, dass das dieses Jahr nötig sein würde

Aber fangen wir einfach am Anfang an …


Als ich am Neujahrsmorgen 2020 wach wurde, hatte ich einen Stromausfall fast in der ganzen Wohnung und unser Lieblingsaffenhaus in Krefeld war mit den Tieren, die uns so viel bedeuteten, abgebrannt

Wir saßen also bei Kerzenlicht im stockdunkeln und haben bitterlich geweint Man sollte meinen, daß darauf nur ein Horror Jahr folgen könnte

Am späten Nachmittag fanden wir einen Elektriker, der den Schaden behob, und mir fiel ein Satz ein, den ich irgendwann mal von einer kleinen Maus gehört hatte:

Das Leben ist wie Disney, am Ende wird Alles gut


Und dann nahm das Jahr zu Beginn ganz normal seinen Lauf…Ichbin für Stunden in meinen Beruf als Fotografin zurück gekehrt und habe im Karneval fotografiert

Allerdings hatten meine Tochter und ich vor Krneval eine fürchterliche Erkältung, mit Fieber und Husten und bei mir sogar mit einer richtig üblen Bindehautentzündung. Erkältung dachten wir damals, heute wissen wir, dass es durchaus etwas anderes gewesen sein könnte, nämlich das Deutschland 2020 beherrschende böse Wort mit dem große C


Und nach den Tollen Tagen brach dann urplötzlich über die ganze Welt der pure Wahnsinn aus


Von China aus eroberte dieser Virus die ganze Welt, lies die Wirtschaft stillstehen und zeigte bei so manchem Politiker und Mitbürger, dass er von seinem Amt oder schlicht seinem Leben absolut ÜBERfordert war

Eltern stellten plötzlich im Homeschooling fest, dass gar nicht der Lehrer das Problem war, sondern vielleicht doch der eigene Sprössling, der Faxen machte

Freunde treffen und umarmen war wegen Kontaktverbot nicht möglich

Alte Menschen in den Heimen wurden noch einsamer, als sie vorher schon waren, weil Berufsverbot herrschte und viele mussten einsam ihren letzten Weg antreten


Im Sommer war dann kurz Pause mit dem ganzen Wahnsinn, man fuhr gewohnheitsmäßig nach Malle oder sonst wohin und auch unsere Politiker taten nichts, um sich und unser Land auf die 2. Welle vorzubereiten

Erzieherinnen in Kitas wurden mit Masken als Bastelmaterialien versorgt, die sie während der Arbeit mit den Kindern zusammen basteln sollten, war doch schließlich ihr Job…Basteln und Singen ( Ironie aus)

Und es kam wie es kommen musste, kaum wurden die Temperaturen kühler, stiegen vehement die Infektionszahlen und vorbereitet war keiner

Die Einzigen, die wirklich Vorbereitungen getroffen hatten, durften zum Dank wieder schließen ..die Gastronomie und die sowieso auf Hygiene bedachten Nagelstudios und Kosmetiksalons

Von all dem blieb meine Familie weitgehend verschont.

Die Tochter hatte als Erzieherin eine Zeitlang Homeoffice und durfte sich dann mit uneinsichtigen Eltern und , nicht nach zu vollziehenden Regelungen der Politik usw rumzanken

In der weiteren Familie und in Freundeskreis schlug Corona schlimmer zu, aber wir drei blieben weitgehend verschont


Für all das brauchte ich das Schwert nicht, das Problem kam von einer ganz anderen Seite

Ich bin erzogen worden, alles im Leben möglichst zu einem Abschluss zu bringen und das habe ich eigentlich auch immer gemacht

2017 habe ich nach einem schweren Zusammenbruch, die Angelegenheit, die zu dem Zusammenbruch geführt hat, nicht zu Ende gebracht, sondern auf Seite geschoben Ich habe auf Geld verzichtet, üble Nachrede des Betreffenden einfach im Raum stehen lassen und versucht alles zu vergessen

Als ich Dezember 2019 zufällig damit konfrontiert wurde, habe ich es wieder zur Seite geschoben…Das „ Schwert „ zwar jetzt in Sichtweite …aber ungenutzt

Mitten in den tollen Tagen kann dann der Knall…Ich wurde als Urheber genannt, für * Kunstwerke* die nicht meiner Qualität entsprachen und meine eingetragene Marke * amaara* wurde missbraucht für ebensolche qualitativ minderwertige Machwerke


Also wurde es Zeit für das Schwert, bzw für einen Anwalt… Zuerst habe ich selber abgemahnt ohne weitere Kosten

Hat die Gegenseite nur noch dazu animiert, täglich mehrfach Machwerke zu veröffentlichen, immer schön mit meinem Wasserzeichen auf einem Teil der Collage

Dann hat der Anwalt abgemahnt…keine vernünftige Reaktion außer einem weiteren frechen Brief…

Nachdem ich bei Facebook interveniert habe, und etliche dieser * Kunstwerke* löschen lies, was Konsequenzen für die Schöpferin dieser Machwerke hatte trat Ruhe ein

Mittlerweile ist Klage eingereicht und nach einigen Verschleppungsaktionen der Gegenseite wird es wohl im nächsten Jahr zu einem Verfahren kommen



Gelernt habe ich darauf…Ich habe meine Beziehungen zu anderen Menschen überprüft und Brücken hinter mit abgebrochen, wenn ich feststellen musste, dass sie nicht gut für mich waren oder dass das immer wieder vorhandene Verständnis sinnlos war

Ich habe Menschen, die versuchten in 2019 mich als Sprungbrett für ihre eigenen Ambitionen zu benutzen, keine Chance mehr gegeben

Ich hab den Weg zu meiner eigenen Kreativität zurück gefunden und damit zu mir selber, Beides war 2017 irgendwo auf der Strecke geblieben

Ich habe leider einsehen müssen, dass mein Vater Recht hatte, wenn er immer sagte

Der Mensch an sich ist doof




Alles in Allem war es allerdings für uns ein gutes Jahr, für mich sogar ein sejr gutes, denn ich habe mich selbst wieder gefunden und ich habe Kraft zu 2021 zu sagen

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