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Zwei Jahre nach der Flut


Seit der Flutkatastrophe in der Region vor gut zwei Jahren hat die IHK Köln mehr als 3.000 Beratungen zur Fluthilfe für betroffene Unternehmen geführt und bereits zu 87 entsprechenden Anträgen ihr Fachvotum abgegeben, das für die Antragstellung bei der NRW.BANK notwendig ist. Insgesamt betraf dies eine Bewilligungssumme von mehr als 58 Millionen Euro. Die Aufbauhilfe für Unternehmen von Bund und Land erstattet geschädigten Unternehmen 80 Prozent ihres materiellen Schadens und ihrer Einkommensverluste für ein halbes Jahr nach dem Unwetter.

Besonders im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis, wo alteingesessene Familienunternehmen ihren Sitz häufig in den Tälern kleinerer Bach- und Flussläufe haben, waren ganze Standorte von den Fluten verwüstet worden. Unternehmen dieser betroffenen Regionen sowie aus Leverkusen, Köln und dem Rhein-Erft-Kreis berät die IHK Köln.

„Außerdem kümmern wir uns um die Vorprüfung der Antragsunterlagen auf Betroffenheit, Identität und Vertretungsbefugnis, Vollständigkeit und innere Schlüssigkeit der Unterlagen, aber auch Inhalt und Plausibilität des Gutachtens“, so Angelika Nolting, Expertin Unternehmensförderung der IHK-Geschäftsstelle Oberberg. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Susanne Maaß ist sie Ansprechpartnerin für flutgeschädigte Unternehmen aus dem gesamten IHK-Bezirk Köln.

Seit Herbst 2022 liegt auch die fachliche Koordination der insgesamt zehn beteiligten IHKs in NRW bei der IHK Köln und damit bei Angelika Nolting. Dazu gehört auch der regelmäßige Austausch mit dem NRW-Wirtschaftsministerium und der NRW.BANK über schwierige Fälle aus ganz NRW als Vertreterin und Schnittstelle zu der jeweils zuständigen IHK

Gute Nachricht für betroffene Betriebe: Die Antragsfrist für die Aufbauhilfe für Unternehmen wurde nochmal auf den 30. Juni 2024 verlängert. Erste Informationen zum Antragsverfahren und Kontaktadressen auf www.ihk-koeln.de/aufbauhilfe


 

Industrie- und Handelskammer zu Köln




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