"WIR MACHEN JETZT EINFACH WEITER"


Das Finale verloren, aber trotzdem die EM hoch erhobenen Hauptes verlassen. Nach der unglücklichen Finalniederlage gegen England hat DFB.de die Stimmen der deutschen Protagonistinnen gesammelt. Martina Voss-Tecklenburg: Es muss ja einen Verlierer geben. Wir waren nah dran nach dem 1:1.


Das zweite Tor fällt dann megaunglücklich. Tore entscheiden die Spiele und da hat England heute eins mehr gemacht. Wir haben immer gesagt, wir wollen als Mannschaft agieren, als Mannschaft gewinnen oder verlieren. In der Halbzeit haben wir mehr Mut eingefordert. Wir haben bis zum Ende alles reingeworfen, jede Spielerin hat alles gegeben. Wir machen jetzt einfach weiter. Svenja Huth: Es tut gerade einfach nur weh. Wir haben 120 Minuten alles gegeben, uns auch nicht vom Rückstand beirren lassen. Wir wollten dann das zweite Tor schießen und dann tut es schweineweh so spät das Gegentor zu bekommen. Den Ausfall von Alexandra Popp haben wir mannschaftlich geschlossen angenommen, uns aber leider nicht belohnt. Lena Oberdorf: Man braucht immer ein Quäntchen Glück und das hatten wir heute leider nicht. Deshalb haben die Engländerinnen am Ende gewonnen. Es war heute nach Poppis Ausfall wieder ein "Jetzt erst recht", jeder hat an seiner Grenze gespielt.

[dfb]



 

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