Volksbühne am Rudolfplatz 2022 Programm

Aktualisiert: 17. März





wird fortgesetzt

 

HIMMEL UND KÖLLE

DAS MUSICAL FÜR DIE DOMSTADT


Endlich! Köln hat sein eigenes Musical:

Der Jung-Pfarrer Elmar wird aus der ländlichen Provinz nach Köln versetzt. Im Verlauf einer einzigen wilden Nacht kommt der katholische Musterschüler an die Grenzen seines Glaubens.

Die Erfolgs-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, beide Grimme-Preisträger, machen der Stadt Köln eine bissige Liebeserklärung voller Wortwitz und Gefühl. Eine schwungvolle Geschichte gespickt mit urkomischen Ideen, rasanten Szenenwechseln und mitreißender Musik von Andreas Schnermann – Ohrwürmer inklusive! Brillant und temporeich in Szene gesetzt von Deutschlands Top-Musicalregisseur Gil Mehmert. Auf die Oper müssen wir noch warten – „Himmel und Kölle“ ist schon da. Nichts wie hin!

Autoren: Moritz Netenjakob & Dietmar Jacobs Musik: Andreas Schnermann

Veranstalter: Apiro Entertainment GmbH

WEITERE TERMINE & PREISKATEGORIEN

Termine: versch. Termine bis Sommer 2022 Beginn: jeweils 19.30 Uhr | sonn- und feiertags 18 Uhr Preiskategorien: PK Premium: 58,00 € bzw. Freitag- und Samstagabend 68,00 € PK 1: 47,00 € bzw. Freitag- und Samstagabend: 54,00 € PK 2: 39,00 € bzw. Freitag- und Samstagabend: 43,00 €

WEITERE TERMINE:

Fr. 18. März 2022, Sa. 19. März 2022, Di. 22. März 2022, Mi. 23. März 2022, Do. 24. März 2022, Fr. 25. März 2022, Sa. 26. März 2022, So. 27. März 2022, Fr. 08. April 2022, Sa. 09. April 2022, Di. 12. April 2022, Mi. 13. April 2022, Do. 14. April 2022, Sa. 16. April 2022, So. 17. April 2022, Mo. 18. April 2022, Mi. 20. April 2022, Do. 21. April 2022, Fr. 22. April 2022, Sa. 23. April 2022, So. 24. April 2022, Mi. 27. April 2022, Do. 28. April 2022, Fr. 29. April 2022, Sa. 30. April 2022, Mi. 18. Mai 2022, Do. 19. Mai 2022, Fr. 20. Mai 2022, Sa. 21. Mai 2022, So. 22. Mai 2022, Mi. 25. Mai 2022, Do. 26. Mai 2022, Fr. 27. Mai 2022, Sa. 28. Mai 2022, So. 29. Mai 2022, Mi. 22. Juni 2022, Do. 23. Juni 2022, Fr. 24. Juni 2022, Sa. 25. Juni 2022, So. 26. Juni 2022, Di. 28. Juni 2022, Mi. 29. Juni 2022, Do. 30. Juni 2022



 

Lück und Delbrügge


»LITERARISCHE UND MUSIKALISCHE DELICATESSEN AUS DEM LEBEN GROSSER MUSIKER.



Zwei *east westfalian Angels* ( oder auf Deutsch zwei waschechte Ostwestfalen) auf der

Volksbühne am Rudolfplatz, dass verspricht ein Exemple par excellence an Kunstgenuss


Ingolf Lück. Schauspieler, Comedian und Sprecher. stand schon als Teenager mit der familieneigenen Swing-Band als Gitarrist auf der Bühne.

Bernd Delbrügge Saxophonist der Sonderklasse, und allein oder mit seiner Delbrügge band ein musikalischer Hochgenuss

Beide haben einen erstklassigen musikalisch-literarischen Beutezug zusammen gestellt. Ingolf Lück liest das Beste aus den Biografien großer Musiker*innen, dazu spielt die Delbrügge Band großartige Musik


 

Ingolf Lück, Lesung & unerwartbare Instrumente Bernd Delbrügge, Saxophon & Vocals Gert Kapo, Keys Gero Gellert, Bass

Dirk Ferdinand, Drums

Kontakt: Agentur Marianne Rogler | Ravensburger Str. 55 | 50739 Köln
 fon +49 221 460 21 21 | fax +49 221 460 21 06
 agentur@mariannerogler.de | www.mariannerogler.de


TERMIN:

Mi. 06. April 2022

BEGINN:

19.30 Uhr

KARTEN:

29,50 € inkl. VRS-Ticket & Gebühren






 

Automatenbüffet



Automatenbüffet ist eine Co-Produktion der Volksbühne am Rudolfplatz, des Theaters im Bauturm und der Freine Volksbühne e.V.

Premiere war am 12.3.2022 in der Volksbühne am Rudolfplatz

Einer der Kernsätze des Stücks ist * Europa ist ein Pulverfass* Bei Beginn der Proben konnte keiner ahnen, wie brandaktuell dieser Satz bei der Premiere sein würde


Inhalt:

Ein Automatenbüfett ist nicht nur der letzte Schrei in der Kleinstadt Seebrücken zur Zeit des sozialen Umbruchs in den Goldenen Zwanzigern – es ist auch der Begegnungsort für Ausgestoßene der Gesellschaft wie Stadthonoratioren gleichermaßen. Sie alle sind fasziniert von der technischen Sensation, mit der die geschäftstüchtige Wirtin Frau Adam imstande ist, große Mengen an Personal einzusparen: Ein Snackautomat, bestückt mit Lachs- und Jagdwurstbrötchen. Vom abgebauten Lehrer bis zum Stadtrat treffen alle in der Wirtsstube und im angrenzenden Hinterzimmer aufeinander, wo der lokale Anglerverein umweltfreundliche Neuerungen in der Fischwirtschaft kontrovers diskutiert. Alles geht seinen kleinstädtischen Gang – doch als Frau Adams Gatte eine junge Frau vor dem Ertrinken rettet und als neue Servierkraft anstellt, gerät die soziale Ordnung zusehends aus den Fugen. Der bürgerliche Firnis erhält immer tiefere Risse und die gar nicht so ehrbaren Gäste des Automatenbüffets werden zu Kontrahenten um Geld, Erfolg und Liebe. Als schließlich auch noch der alljährliche Festumzug stattfindet, entladen sich die aufgestauten Begehrlichkeiten der Figuren in einer regelrechten Walpurgisnacht – und so wird hinter Bier, Wurstbroten und provinzieller Günstlingswirtschaft immer deutlicher die Katastrophe des aufdämmernden Faschismus sichtbar.

Das erst kürzlich wiederentdeckte und zuletzt von Barbara Frey am Wiener Burgtheater inszenierte Automatenbüfett, das die jüdische Autorin Anna Gmeyner 1932 kurz vor ihrer Emigration aus Deutschland schrieb, spannt so unterschiedliche Themen wie wachsenden Antisemitismus, ökologische Nachhaltigkeit und die fortgreifende Ökonomisierung menschlicher Beziehungen vor der komödiantischen Kulisse des Volkstheaters auf. Mit zupackendem Humor, aber nicht ohne Hoffnung gelingt Anna Gmeyner der panoramaartige Querschnitt durch eine gefährdete Gesellschaft auf Messers Schneide. Anlässlich des 100jährigen Bestehens der Kulturvermittlungs-Organisation Verein Freie Volksbühne kommt das vergessene Juwel, dem durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten eine kontinuierliche Aufführungstradition versagt blieb, nun als Koproduktion der Theaterinstitutionen auf der Aachener Straße mit prominenter Besetzung auf die große Bühne des einzigen erhaltenen Kölner Theatersaals aus der Vorkriegszeit.


 

Regie Susanne Schmelcher | Ausstattung Christina Kirk | Musik Buddy Sacher

Mit Daniel Breitfelder, Marc Fischer, Nicole Kersten, Gerd Köster, Susanne Pätzold, Jonathan Schimmer und Nele Sommer

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