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Trennung: Eine temporäre Zweitwohnung kann Paaren helfen

Zwischenlösung für die Beziehung: Auszug aus der gemeinsamen Wohnung, um Spannungen aus der Trennungssituation zu nehmen

Knirscht es in der Partnerschaft oder Ehe öfter und deutlich, sollten Betroffene die Entflechtung der Wohnsituation prüfen. „Statistiken zeigen, dass sich rund vier von zehn Ehepaaren wegen regelmäßiger Streitigkeiten trennen“, sagt Jenny Goss, Customer Relationship Manager bei Mr. Lodge. Getrennte Wohnungen können helfen, Anlass und Häufigkeit von Streits zu senken – was jedoch gerade in Großstädten mit angespannten Wohnungsmärkten nur schwer umsetzbar ist. Goss rät Betroffenen, in solchen Situationen möblierte Wohnungen auf Zeit in Betracht zu ziehen. Denn die sind langfristig günstiger als ein Hotelzimmer und bieten mehr Flexibilität in jede Richtung.

Laut aktuellen Statistiken wird jede dritte Ehe in Deutschland geschieden – pro Jahr macht das aktuell rund 150.000 Scheidungen. Ob Ehe-Aus oder der Bruch in einer langjährigen Partnerschaft: Die Frage der künftigen Wohnsituation stellt sich laut Mr. Lodge nicht erst zum Zeitpunkt der Trennung, sondern im Idealfall zuvor. „Immer öfter kommen Lebenspartner zu uns, die den temporären Auszug als eine Möglichkeit sehen, eine Krisensituation in der Beziehung zu entspannen oder den Trennungsprozess ruhiger und mit mehr Abstand durchzuführen“, erklärt Goss. Schließlich ist das Konfliktpotenzial bei der Teilung des Hausstandes in der ohnehin kritischen Phase besonders hoch. „Es kann Erleichterung verschaffen, wenn sich zumindest die Wohnverhältnisse schnell und unkompliziert klären lassen – unabhängig von eventuellen Eigentumsverhältnissen.“


Der Ansatz des temporären Wohnens: Der Partner, der auszieht, kauft oder mietet nicht sofort eine neue Wohnung – die komplett auszustatten ist. Vielmehr bezieht er eine vollständig eingerichtete Wohnung für einen Zeitraum von etwa sechs bis zwölf Monaten. Goss: „Die Idee lautet: Wer nichts kauft und sich nicht einrichten muss, spart sich zumindest für den ersten Moment Einrichtungskosten und nicht zuletzt Stress.“ Vor allem aber bleibt man im Kopf in jeder Hinsicht flexibler. Beim temporären Wohnen werden noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen oder langfristige Prozesse in Bezug auf lange Mietverträge oder Einrichtung angestoßen. Das erlaubt Paaren mit etwas Glück auch wieder den Weg zurück ins gemeinsame Heim. Wenn das nicht gelingt, hat dennoch jeder Zeit, sich in Ruhe um etwas Neues zu kümmern. Denn: Nicht selten ordnet sich mit einer Scheidung oder Trennung das Berufsleben neu. Das reicht von neuen Aufgaben bis zu neuen Positionen oder Einsatzorten.

Kommt es trotz der Auszeit beim gemeinsamen Wohnen zur Trennung, sind als nächster Schritt die Eigentumsverhältnisse zu klären. Dazu gehört bei Eigentümern auch die Frage, was aus der gemeinsamen Wohnung wird. „Will keiner der Partner nach der Trennung das gemeinsame Wohneigentum nutzen, ist ein Verkauf oft die einfachste und schnellste Lösung. Der Erlös kann unter den Partnern aufgeteilt werden und steht zur freien Verfügung“, erklärt Goss.


text: www.scrivo-pr.de

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