They do it again...


Beim Sommerfest des Reiter-Korps “Jan von Werth” von 1925 e.V. war die Überraschung groß als die Darsteller von Jan und Griet 2022/23 vorgestellt wurden

Karl-Heinz und Sabine Wührer wollen es noch einmal wissen

Enthaltsamkeit haben sie während ihrer letzten Session ausreichend kennen gelernt: Außer einer großartigen Proklamation in der Flora und einzelnen Auftritten bei kleineren Veranstaltungen konnten sie sich in ihren Rollen während der abgelaufenen Session 2022 nicht oft präsentieren … und deshalb waren sie direkt begeistert, als der Vorsitzende Frank Breuer sie fragte, ob sie noch einmal Jan und Griet sein möchten.

Für Karl Heinz und Sabine Wührer soll dieses Mal alles anders, einfach fröhlicher, bunter und intensiver werden, freut sich das designierte Jan und Griet Paar der kommenden Session. "Mit den Korps durch die Säle ziehen, mit den Jecken Fasteleer zu feiern, Freude und Frohsinn in die Herzen der Kölschen zu bringen, um nicht weniger als das geht es uns in der nächsten Zeit" fassen die beiden Ihre Mission zusammen. Zurückblicken ist nicht ihr Ding. Viel lieber schauen sie auf das, was möglich sein wird und was sie mit dem Korps aber auch Abseits mit kleiner Staffage bewegen können. "Natürlich sind die Auftritte in den großen Sälen und dann die Umzüge während der tollen Tage der Höhepunkt". Aber sie freuen sich auch auf Auftritte mit kleiner Abordnung, wie in der vergangenen Session. In Altenheimen und Kindergärten, im Hospiz und anderen sozialen Einrichtungen, aber auch auf Stammtische bei befreundeten Vereine. "Was wir alleine hier in der letzten Session schon erleben durften, war phantastisch: mal ergreifend, mal lustig, mal herzerfrischend, mal nachdenklich stimmend." so das designierte Traditionspaar in spannender Erwartung auf das was auf sie zukommt

( © Jochen Pöttgen)


Sabine und Karl Heinz lernten sich Anfang 1979 bei einer Karnevalsparty der Dekanatsjugend Porz kennen. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Aktivitäten auf Dekanatsebene hat es dann im September gefunkt. Förderlich war hier sicherlich der Taxidienst von Karl Heinz nach Langel, da auch schon damals der ÖPNV nach Langel nicht üppig war. Das weitere ist kurz erzählt: Verlobung 1983, Hochzeit 1986, Geburt des Sohnes 1993, Einzug ins eigene Haus in Langel 1996. Dann wurde es aber etwas spannender. 1998 begann der „Urlaub mit Möbeln“ -wie der Sohn Dominik es nannte- in der katalanische Metropole Barcelona. Fast 4, viel zu kurze, Jahre in der fantastischsten Stadt jenseits der Alpen folgten weitere 3,5 Jahren im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Der Umzug zurück ins eigene Heim in Langel erfolgte im Sommer 2005, wo sie immer noch zuhause sind. Karneval gehörte bei beiden schon seit Kindertagen zum Leben. Bei Sabine war es der Langeler Karneval mit den Rosensonntagzug, der quasi vor der Haustür startete und bei Karl Heinz gehörte das selbstgenähte Kostüm und der Besuch der Karnvelszüge von Porz und Delbrück zur Familientradition. Aktiv im Karneval wurden beide bei ihrer jeweiligen katholischen Pfarrjugend St. Clemens, Porz-Langel und St. Fronleichman, Porz. Kinder-, Jugend- und Seniorenkarneval, sowie die Pfarrsitzung wurde am Anfang unterstützt und später mit organisiert

In der Teenagerzeit rückte dann der Kölner Karneval immer mehr in den Focus. Weiberfastnacht auf dem Heumarkt, das Jan und Griet Spiel an der Vringspooz und der Rosenmontagszug waren feste Bestandteile der Karnevalswoche. Während Karl Heinz schon seit 1975 Dauergast auf der Jan von Werth Kostümsitzung Karnevalsfreitags ist, hat Sabine ihre erste Erfahrung mit dem Kölner Sitzungskarneval auf ihrer ersten gemeinsamen Sitzung bei der Kajuja 1980 gemacht. Seit 1980 besuchen sie beide Sitzungen, nur unterbrochen durch die Jahre im Ausland. Zum 30zigsten Geburtstag bekam Karl Heinz, ermöglicht durch die Unterstützung vom Onkel, die Mitgliedschaft im Reiterkorps Jan von Werth geschenkt. Der Aufnahmeantrag mit tollen Bürgen von Sabine sowie die erste Sitzungsmütze von Onkel und Tante erfüllten Karl Heinz einen großen Wunsch. Überliefert ist auch der Spruch vom besagten Onkel während der Feier: Sabine, Du weißt was das heißt! Ihr werdet dann natürlich mal Jan und Griet. …. was der Onkel aber noch nicht ahnen konnte war, dass sie es direkt zweimal werden


© Reiter-Korps “Jan von Werth” von 1925 e.V.

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