Steffen Baumgart erhält den „VRINGSTREFFPREIS Bronzener Rievkooche“


Studio157.info_Thomas Ahrendt

Steffen Baumgart, der Trainer des 1 FC Köln erhielt den „Vringstreffpreis – den bronzenen Rievkooche“, für seine Unterstützung der Einrichtung und des „Housing First Köln“ des Vringstreff. ( Bericht hier)

"Der Trainer des 1. FC Köln Steffen Baumgart unterstützt das Projekt „Housing First Köln“ des Vringstreff e.V.. Zum Shooting mit dem Photographen Thomas Ahrendt vom Studio157.info setzte sich Baumgart in einen inszenierten, provisorischen Wohnraum eines Obdachlosen wie man ihn immer wieder in Köln finden kann, um auf die grundsätzliche Wohnkompetenz obdachloser Menschen hinzuweisen, denn: Jeder Mensch kann wohnen! Baumgart macht damit auf die laufende Spendenverdoppelungskation für Housing First aufmerksam, die man hier findet

René Königshausen, der Vorstandsvorsitzende der PSD Bank West eG überbrachte anlässlich dieser Vringstreffverleihung die ersten 2.000,- Euro für die Spenden -Verdopplung der Bethe-Stiftung für Housing First Köln des Vringstreff.


Studio157.info_Thomas Ahrendt

 


Den "Vringstreffpreis", den "Rievkooche" aus Bronze aus dem Atelier von Cornel Wachter erhalten Menschen, die sich besonders für den Vringstreff.de einsetzen.

Das kann der Förderer, das kann die Kellnerin, der Journalist oder der Promi sein.

2017 machten das Dreigestirn und unser "Hausmusiker" Wolli Anton von der "Familich"

(Autor der Lieder "Roxy", "Loss mer singe" oder "Zuletzt stirbt die Hoffnung") den Anfang. Sie erhielten den Preis für viele Jahre Unterstützung des Vringstreff. Seit ich 2007 meinen Jugenfreund Jacky Beumling, Prinz Jacky I. der Roten Funken für den ersten Besuch des Trifoliums in der Einrichtung für Menschen mit und ohne Wohnung begeistern konnte ,ist jedes Jahr das Dreigestirn zu seinem wertschätzenden Besuch in den Vringstreff gekommen.

Wolli Anton hat immer Musik gemacht, mal mit Bömmel und Hartmut von den Bläck Fööss, mal mit seiner ehm. Band "Dä Familich" und immer mit besonderer Nahe zum Treff.


 

"Vringstreffpreis", dem "Rievkooche" aus Bronze.

Fingerfood ist auch bei uns seit ein paar Jahrzehnten zu festlichen Anlässen gefragt. Wer

diesen erfunden hat weiß ich nicht, aber wir Kölschen pflegen schon seit Jahrhunderten eine besondere Fingerfood-Tradition mit dem Genuss von Rievkooche auf die Hand. Zu unserer Schulzeit kauften wir Rievkooche noch aus dem halb privaten Küchenfenster im Kartäuserhof oder in der von den Bläck Fööss besungenen Rievkoochebud auf der Vringsstross.

So wie die Schwarzwurzel der „Spargel der armen Leute“ war, so war der Rievkooche auch lange eher ein Nahrungsmittel der ärmeren Kölner. Besonders um den Griechenmarkt lebten Kölner mit wenig Geld in der Tasche und hier gab es eine Rievkooche-Verkaufsstelle an der Nächsten, und die Schlemmerjass hieß so bei den Kölschen bald nur noch „Rievkoocheallee“.

So passt der Rievkooche gut zum Vringstreff.


 

Cornel Wachter

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