Self-Service-Terminals lösen Fotoautomaten in den Kundenzentren ab


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Die Kundenzentren der Stadt Köln bieten einen neuen Service für Bürger*innen an. In den Wartebereichen der neun Kundenzentren werden ab dem 20. Dezember 2021 sukzessive bis zum 5. Januar 2022 Self-Service-Terminals installiert, an denen Kund*innen vor der Antragsbearbeitung von Ausweisdokumenten ihre biometrischen Fotos, Fingerabdrücke und Unterschrift erfassen können.

Stadtdirektorin Andrea Blome unterstreicht:

Mit den Selbstbedienungsterminals machen wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu digitalen und noch bürgerfreundlicheren Kundenzentren. Unser Ziel ist es, den Service für unsere Bürger*innen durch vereinfachte Vorgänge und kürzere Wartezeiten zu verbessern.

Die Terminals, die die Fotoautomaten ablösen, sind besonders bedienungsfreundlich und barrierearm. Sie führen in sieben verschiedenen Sprachen durch den Erfassungsprozess.

Die Übermittlung der Passfotos an die Sachbearbeiter*innen erfolgt ausschließlich digital, ein Ausdruck ist nicht möglich. Das Entgelt für die Nutzung beträgt sieben Euro und ist zusammen mit den Gebühren für die Ausweisdokumente bei der Sachbearbeitung zu zahlen. Lediglich für Führerscheinanträge müssen Kund*innen aus technischen Gründen für kurze Zeit noch ein Passfoto mitzubringen.


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Das Gesetz zur Stärkung der Sicherheit im Pass-, Ausweis- und ausländerrechtlichen Dokumentenwesen sieht vor, dass ab Mai 2025 Passfotos ausschließlich digital zu erstellen und an die Mitarbeiter*innen der Kundenzentren zu übermitteln sind. Die Stadt Köln ist auf die Gesetzesänderung gut vorbereitet. Sofern die Kund*innen das Terminal bis Ende April 2025 noch nicht nutzen möchten, können sie auch weiterhin biometrische Passfotos mitbringen.

Aufgrund der Systemumstellung können in den Kundenzentren Porz und Ehrenfeld am 3. und 4. Januar 2022 keine Fotos vor Ort erstellt werden und müssen somit mitgebracht werden. Hinweise darauf finden sich auf der jeweiligen Internetseite der Kundenzentren.





 

Stadt Köln - Amt für Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitSimone Winkelhog

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