Rebel`s Romance brilliert im 60. Preis von Europa

Der vierjährige englische Wallach Rebel`s Romance (2,3:1) hat am Sonntag vor 10.800 Besuchern auf der Kölner Galopprennbahn den 60. Preis von Europa – präsentiert von DZ PRIVATBANK gewonnen. Mit Jockey William Buick siegte der von Charlie Appleby im englischen Newmarket trainierte Dubawi-Sohn in diesem mit 155.000 Euro dotierten Gruppe 1-Rennen über 2.400 Meter nach großem Schlussakkord. Auf Rang zwei landete der amtierende deutsche Derbysieger Sammarco (Bauyrzhan Murzabayev) vor Amazing Grace (Olivier Peslier). Sieben Pferde liefen

Es war schon eine reiterliche Delikatesse und mutige Entscheidung, wie Weltklassejockey William Buick sein Pferd unterwegs aus allem heraushielt. Im Zieleinlauf schaltete der für das Rennsport-Imperium von Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum angetretene Wallach dann ein paar Gänge höher, wehrte einmal auf der Zielgeraden nach ganz innen geritten, alle Angriffe eines groß kämpfenden Sammarco ab. Jockey William Buick: „Mein Pferd hat eine enorme Beschleunigung gezeigt. Ich wusste, dass ich auf dieser langen Kölner Zielgeraden lange warten konnte.“

Überlegene Engländerin Sirona im Winterkönigin-Trial Die Siegerin im Kölner Winterkönigin-Trial heißt Sirona (2,5). Mit Jockey Jack Mitchell im Sattel gewann die aus England angereiste Favoritin den mit 22.500 Euro dotierten zweiten Höhepunkt des Tages über 1.500 Meter. Trainer von Sirona sind Charlie und Mark Johnston aus Newmarket. Zweite wurde Lokalmatadorin Tamarinde (Trainer Peter Schiergen/ Jockey Leon Wolff). Auch FC-Torhüter Timo Horn freute sich mit Ehefrau Carina über den dritten Rang ihrer Stute Frozen, die eigens aus dem französischen Chantilly angereist war.


Credit: Sabine Effgen

Oberbürgermeisterin Henriette Reker eröffnet den Renntag

Eine besondere Note erfuhr der wichtigste Renntag im Kölner Turfkalender durch die Anwesenheit von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Im 125. Jubiläumsjahr des Kölner Renn-Verein und anlässlich des 60. Preises von Europa eröffnete die Oberbürgermeisterin zusammen mit Präsident Eckhard Sauren die Veranstaltung.


Credit Klaus-Jörg Tuchel

„Ich bin begeistert, dass Köln nicht nur das größte Pferdezentrum und die einzige Jockeyschule Deutschlands hat. Es ist genauso faszinierend, wie der Renn-Verein hier die Familien in den Mittelpunkt seiner Veranstaltungen stellt“, so Henriette Reker. Zudem stellte der Veranstalter das erste Projekt „125 Jahre – 125 Bäume“ seiner Nachhaltigkeitsstrategie vor. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Baumpflanzaktion im Weidenpescher Park, die im Herbst durchgeführt wird. AUSBLICK: Weiter geht es mit Galopprennen in Köln-Weidenpesch am 9. Oktober, wenn mit dem traditionsreichen Preis des Winterfavoriten, Gruppe 3, ein weiterer Hochkaräter der Turfsaison in der Domstadt auf dem Programm steht



 

Frank Schmitz

Kölner Renn-Verein 1897 e. V.

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