Premieren im Januar am Schauspiel Köln

06. Januar 2022

Im Winter 2020 fesselte die digitale, mit mehreren Kameras live gefilmte Übertragung von FRÜCHTE DES ZORNS mehrere hundert Zuschauer*innen an den Bildschirm, jetzt tut es der Roman von John Steinbeck, in einer Bearbeitung für die Bühne von petschinka, endlich live. Mit der Geschichte über die Farmerfamilie Joad aus Oklahoma widmet sich Regisseur Rafael Sanchez der Dekonstruktion des amerikanischen Traums. Besonders in der aktuellen Krisenzeit offenbaren sich Löcher im Narrativ des sozialen Aufstiegs – ein beispielhafter, intimer Einblick in eine Familiengeschichte, reduziert und bildgewaltig auf die Bühne gebracht.

Weitere Termine: 08./09.01.22



21. Januar 2022

Frank Castorf kommt nach den Inszenierungen EIN GRÜNER JUNGE und AUS DEM BÜRGERLICHEN HELDENLEBEN zurück ans Schauspiel Köln. Mit MOLIÈRE – ICH BIN EIN DÄMON, FLEISCH GEWORDEN UND ALS MENSCH VERKLEIDET widmet er sich der schillernden Persönlichkeit des Schauspielers, Regisseurs und Dramatikers – Molière bespielte 13 Jahre mit seiner Wanderbühne die Marktplätze des Pariser Umlands. In über 39 Theaterstücken finden Eifersucht, Ärztesatire, Jähzorn und Religionskritik neben Wahn und Heuchelei ihren Platz. 1978 hielt Ariane Mnouchkine die Leidenschaft des Franzosen filmisch fest, jetzt bearbeitet Frank Castorf den Stoff für die Kölner Bühne.

Weitere Termine: 23./28.01.22


12. Januar 2022 Wiederaufnahme

Das Import Export Kollektiv feierte mit JUGEND OHNE GOTT im Oktober 2020 Premiere bevor der zweite Lockdown auch das Schauspiel Köln seine Türen schließen ließ. Jetzt kehren die 12 Spieler*innen nach den Produktionen REAL FAKE, CONCORD FLORAL und SCHÖNE NEUE WELT in der Regie von Bassam Ghazi und nach der pandemiebedingten Pause mit Ödön von Horváths Roman erneut auf die Bühne zurück. In die Gegenwart versetzt von Tina Müller, stehen die Jugendlichen mit ihren Ängsten, Erwartungen und Widersprüchen im Mittelpunkt. In Zeiten von Hetze, Hass und Hanau erzählt sie die Geschichte neu, aus der Perspektive der Mitwirkenden.

Weitere Termine: 13./20./21.01.22


18./19. Januar 2022 Gastspiel

Michael Turinsky ist Choreograf, Performer und Theoretiker. Sein Interesse gilt zum einen der eingehenden Auseinandersetzung mit der spezifischen Phänomenologie des als »behindert« markierten Körpers, dessen Verhältnis zu Zeitlichkeit und Rhythmus, Affekt und Affektproduktion, Geschlecht und Sexualität, Sichtbarkeit und Undurchsichtigkeit; und zum anderen der rigorosen Auseinandersetzung mit Diskursen rund um die produktive Spannung zwischen Politik und Ästhetik. Im Zentrum des Solos PRECARIOUS MOVES steht die Befragung sowohl persönlicher als auch kollektiver Bedürfnisse und Notwendigkeiten in Bezug auf Mobilität und Mobilisierung. Im Januar ist er zu Gast am Schauspiel Köln.


30. Januar 2022

VÖGEL feierte in der Vergangenheit gleich zwei Mal Premiere: Als Liveinszenierung im September 2019 und Splitscreen-Film im Februar 2021 und ist seit Oktober 2021 wieder live auf der Bühne zu sehen. Mit NATHAN DER WEISE setzt Intendant und Regisseur Stefan Bachmann seine Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Identität und Religion vor dem Hintergrund familiärer Beziehungen fort.


Zwei Abende, vier Sprachen, ein Regisseur −


Am 30. Januar präsentiert das Schauspiel Köln den

DoppelabendVÖGEL & NATHAN DER WEISE.

Dauer: 15.00 bis 21.10 Uhr

Special: KOMBITICKETS INKL. MENÜ SIND AUSSCHLIESSLICH TELEFONISCH UNTER 0221 - 221 28400 BUCHBAR

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