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Pokalendspiel der Damen und am Ende gewinnt immer der VFL

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In den letzten 8 Jahren hieß der Sieger im Pokalendspiel der Damen immer VFL Wolfsburg

Jetzt im 43. Pokalfinale trat der SC Freiburg an, diese Siegesserie zu beenden .

Vor einer Rekordkulisse von 44.808 Zuschauern im ausverkauften Kölner Rhein-Energie-Stadion machten sich die Freiburgerinnen aber bereits in der 4. Minute durch ein Eigentor von Lisa Karl ihre Siegeschancen selber schwer.

Freiburgs Torfrau Gabrielle Lambert fälschte den Ball , nachdem Lynn Wilms nach einer Ballstaffete den Ball flach in die Mitte brachte , unglücklich am Schienbein ihrer heranstürmenden Teamkollegin Karl ab, von wo er ins lange Eck trudelte.

Kurz vor der Pause erzielte Janina Minge zwar den Ausgleich, aber nach der Pause zeigten die Wölfinnen ziemlich deutlich, dass sie auch das 9.mal den Pokal mitnehmen wollten

Drei weitere Tore der starken Wolfsburgerinnen machten einen sensationellen Rekord klar

9 Siege hintereinander im Pokalendspiel


Starke Unterstützung bekamen die beiden Mannschaften von ihren mitgereisten Fans

Die Freiburger zündeten zu Beginn Pyrotechnik, stellten dies aber sofort nach Aufforderung durch den Stadionsprecher ein.



Umso lauter waren dann die Fangesänge der Freiburger, die kein Ende nahmen

Der Support endet auch nach dem Spiel nicht und der Dank der Spielerinnen war ihnen sicher

Die Siegerehrung führten DFB Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch durch



O-Töne



Alexandra Popp (VfL Wolfsburg): Wir sind einfach nur glücklich. Ich finde, wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, waren in der ersten Halbzeit aber nicht zwingend genug Richtung Tor. Wir haben das in der zweiten Hälfte besser gemacht. Jetzt sieht man, was wir mit der EM "angerichtet" haben, es war eine wahnsinnige Stimmung hier im Stadion. Ich hoffe, dass es so weitergeht.

Rebecka Blomqvist (VfL Wolfsburg): Es war natürlich schön, das 2:1 machen. Die erste Halbzeit war etwas wacklig, die zweite war gut. Wir haben den Sieg verdient. In der ersten Halbzeit waren die Freiburgerinnen gut drin, aber wir haben in der zweiten Hälfte unsere Qualitäten gezeigt. Die Kulisse ist besonders, ich genieße jede Minute.

Tommy Stroot (Trainer VfL Wolfsburg): Ich hatte kein Muffensausen, weil ich an die Qualität unserer Mannschaft glaube. Es war wichtig, dieses Spiel anzunehmen, weil es in einem Finale nie einfach wird. Wir hätten vor dem 1:1 schon das 2:0 oder 3:0 machen müssen, haben es aber in der zweiten Halbzeit sauber zuende gespielt. Ich bin stolz auf die Truppe.




Theresa Merk (Trainerin SC Freiburg): Es ist sensationell, wie viele Fans wir mitgebracht haben, die ihre Mannschaft 90 Minuten lang angefeuert haben. Es war ein super Spiel, dass die Mannschaft abgeliefert hat, dass die Spielerinnen enttäuscht sind, ist verständlich. Wir hatten super Chancen in der zweiten Halbzeit und gespürt, dass was gehen kann. Es ist bitter, dass wir nach unserer Riesenchance im Gegenzug das 1:2 kassieren.

Janina Minge (SC Freiburg): Natürlich sind wir wahnsinnig enttäuscht. Wir hatten die Chance, den ersten Titel zu holen und haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht. Wir sind durch Konter zu unseren Gelegenheiten gekommen. Es war eine Megastimmung hier, das wird man so schnell nicht vergessen. Dass wir das miterleben durften, ist sehr schön.

Fabienne Michel (Schiedsrichterin): Ich bin total überwältigt. Es war ein unglaubliches Erlebnis, wir mussten auf dem Platz ganz laut sprechen, weil die Kulisse so laut war.

Martina Voss-Tecklenburg: Kompliment an alle Fans, die dazu beigetragen haben, dass es ein würdiges Finale war. Was sich in einem Jahr bewegt hat, ist großartig.




 

DFB - anna m. drack




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