Plan und Vision

Uwe Krupp unterschreibt als „wichtiger Baustein“ langfristig




KEC kurzfristig stabil halten

Mit dem Ziel, unseren Kölner Eishockey-Standort zu erhalten, versuchen wir in der aktuellen Corona-Krise alles im wirtschaftlichen und politischen Bereich, um die Kölner Haie stabil zu halten.

Hierbei auch den sportlichen Ansprüchen gerecht zu werden, ist mit den Einschränkungen und Hindernissen – besonders bei der geringen Zuschauerkapazität in einer nicht-städtisch betriebenen Multifunktionsarena – sehr schwer.

Wir sind fest entschlossen, gestärkt aus der Spielpause herauszukommen. Unsere Mannschaft konnte nach langer Zeit wieder regelmäßig und strukturiert trainieren. So wollen wir den letzten Teil der Hauptrunde möglichst erfolgreich gestalten, um Anfang April in die Playoffs einzuziehen. Das ist unser Ziel!

Langfristige Ausrichtung: Wir wollen Menschen begeistern


Während wir in allen Bereichen – sportlich, organisatorisch und wirtschaftlich – um kurzfristige Lösungen ringen, haben wir die langfristige Planung fest im Blick.

Wir sind überzeugt, dass es uns gelingen kann, in den nächsten Jahren die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass wir ein sportlicher Top-Standort in der PENNY DEL sein können. Hinter dieser Idee steckt ein klarer Plan, an dem wir täglich arbeiten und den wir ständig weiterentwickeln.

Der Standort Köln bietet bei allen Herausforderungen großartige Chancen. Die Begeisterungsfähigkeit der Menschen aus Köln und der Region als Basis, die Strahlkraft der Kölner Haie – gekoppelt mit der Größe der LANXESS arena stellen Potentiale dar, die wir gemeinsam mit unseren treuen Fans, Gesellschaftern und Partnern heben wollen.

W

ie soll das konkret funktionieren? Wirtschaftliche und sportliche Entwicklung gehen dabei „Hand in Hand“. Die mittel- und langfristige Aufgabe, die wir uns selbst stellen, wird es sein, die Zuschauerauslastung in den nächsten Jahren Schritt für Schritt zu steigern. Unsere langfristige Vision ist es, die Größe der LANXESS arena auszuschöpfen.


„Es ist möglich über mehrere Stufen die Arena dauerhaft voll zu bekommen“, sagt Geschäftsführer Philipp Walter, „mit einem klaren Digitalisierungskonzept, durchdachten Marketingstrategien, einer gezielten Ansprache unserer Fans sowie gut ausgebildeten und leidenschaftlichen Menschen auf der Geschäftsstelle wollen wir diesen Weg erfolgreich gehen. Bevor uns Corona ausgebremst hat, haben wir bewiesen, dass wir in diesen Bereichen viele Weichen bereits richtig gestellt hatten.“ Eine volle Arena bedeutet höhere Umsätze an Spieltagen, größeres Interesse von potenziellen Partnern und mehr positive Emotionen rund um die Haie.


Mit dem Herz eines Eishockey-Clubs, dem Geist eines mittelständischen Unternehmens, den Emotionen, Werten und der Professionalität eines Kölner Traditionsvereins sowie den Visionen einer modernen Sport-Organisation gehen wir diesen Plan an.

Das Ausschöpfen dieser Potentiale verschafft uns mehr Handlungsspielraum im sportlichen Bereich. „Natürlich befeuern sich der sportliche und wirtschaftliche Bereich gegenseitig. Eine Mannschaft, die uns alle begeistert, lockt mehr Menschen in unsere Arena. Dies wiederum ermöglicht uns, mehr in die Mannschaft zu investieren“, so Walter.

Mit Uwe Krupp verlängert


Unseren Weg wollen wir gemeinsam mit Uwe Krupp gehen. Wir haben den Vertrag mit ihm als Cheftrainer langfristig verlängert.

„Uwe Krupp passt zu unserem Konzept“, sagt Walter, „er identifiziert sich mit dem Plan, den wir beim KEC haben. Seine Kompetenz, seine Führungsstärke, sein Ehrgeiz und auch seine persönliche Bindung zu Club und Stadt machen ihn sehr wertvoll für den KEC. Er ist ein wichtiger Baustein für uns, da er in der Lage ist, die Mannschaft zu stabilisieren und langfristig weiterzuentwickeln.“

„Jeder weiß, dass es eine Ehre für mich ist, hier in Köln zu arbeiten“, beschreibt es Uwe Krupp, „seit ich vor zwei Jahren wieder bei den Haien angefangen habe, manövrieren wir uns durch eine für das Eishockey, aber insbesondere für unseren Verein, schwierige Zeit. Wir haben uns kurz- und langfristige Ziele gesetzt und wir arbeiten weiter hart daran, diese zu erreichen. Ich freue mich über die Vertragsverlängerung und ich werde alles dafür tun, um das Vertrauen, das man mir entgegenbringt, zurückzugeben."

Der sportliche Bereich versteht sich als Team: Insbesondere beim bedeutsamen Bereich der Kaderplanung gibt es keine „one man show“. Uwe Krupp als Cheftrainer, Matthias Baldys als „Leiter Hockey Operations“, die Gruppe der Co-Trainer mit Clément Jodoin, Ron Pasco, Thomas Brandl und Ilari Näckel sowie die Schnittstelle zu den Junghaien um Rodion Pauels bilden das Kompetenz-Team für Scouting und Planung des sportlichen Bereichs beim KEC.

In den kommenden Tagen folgt im Interview auf haie.de mit Uwe Krupp ein Einblick in den sportlichen Plan.



 

Johannes Scholl

Leiter Medien & Kommunikation


9 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen