Mönchengladbacher Karneval


In den vergangenen 20 Monaten hat sich der MKV immer wieder mit den örtlichen Behörden zur aktuellen Lage in der Pandemie partnerschaftlich abgestimmt und Konzepte und Karnevals-Formate für verschiedene Szenarien entwickelt, um unter größtmöglichem Schutz der Gesundheit, die an erster Stelle steht, dennoch Karneval feiern zu können. Bereits im August 2021 hat der MKV seine eigene Corona-Stabstelle ins Leben gerufen, die für die 38 angeschlossenen Gesellschaften der zentrale Ansprechpartner zum Thema »Karneval & Corona« ist.

Bis dato wurden über 150 Anfragen von dort aus bearbeitet. Die Corona-Lage hat sich leider nicht so positiv entwickelt, wie man sich das noch im Sommer gewünscht hatte

Daher muss sich auch der Mönchengladbacher Karneval dieser Situation anpassen. Über die jüngsten Entscheidungen des Präsidiums des Mönchengladbacher Karnevalsverbands e.V. (MKV) informieren wir nachstehend.


Prinzenpaar-Proklamation am 5. Januar 2022:

Anders als sonst, dafür im neuen Format

Das Präsidium des MKV e.V. hat sich entschieden, die ursprünglich für dem 19. November 2021 geplante und auf den 5. Januar 2022 verschobene Prinzenpaar-Proklamation in der gewohnten Form als Großveranstaltung abzusagen. „Die Proklamation ,in großem Rahmen‘ mit über 600 Gästen können wir leider unter den jetzigen Gegebenheiten nicht durchführen. Dennoch brauchen wir ein Prinzenpaar – und ohne Proklamation gäbe es ja keins“, so Gert Kartheuser, Vorsitzender des MKV. „Wir werden am 5. Januar 2022 eine Proklamation im historischen Ratssaal des Rathauses Abtei mit kleinem Gästekreis durchführen. Von jeder unserer Gesellschaften wird ein Vertreter anwesend sein sowie natürlich das bereits proklamierte Kinderprinzenpaar“, so Kartheuser weiter.

Die Proklamation erfolgt durch den Oberbürgermeister Felix Heinrichs und wird aufgezeichnet, um dann online für alle Jecken zu sehen sein. „Es ist uns wichtig, dass wir diesen besonderen Moment damit zu allen nach Hause bringen können“, sagt Dirk Weise, stellvertretender Geschäftsführer des MKV


Prinzenpaare gehen in die Verlängerung

Für das designierte Prinzenpaar, Stefan und Bianca Zimmermanns, ändert sich nicht nur mit dieser anderen Form der Proklamation etwas. Der MKV geht davon aus, dass aufgrund der Gesamtlage damit zu rechnen ist, dass in der „heißen Phase“ der Session ab Anfang Januar Karnevalsveranstaltungen nicht im ursprünglich geplanten Umfang stattfinden werden. Somit käme es für das Prinzenpaar entsprechend auch zu deutlich weniger Repräsentationsterminen und Auftritten. Stefan und Bianca Zimmermanns haben sich daher dazu bereit erklärt, ihre Amtszeit auf zwei Sessionen zu verlängern.

Aus der für den 18.11.2022 in der Kaiser-Friedrich-Halle geplanten Proklamation eines neuen Prinzenpaars für die Session 2022/23 wird nun der „Große Mönchengladbacher Sessions-Auftakt“. Mit einer großen Festsitzung mit hochkarätigem Programm starten Stefan und Bianca dann in ihre zweite Session als unser Prinzenpaar. Gekaufte und bereits bezahlte Karten für die PrinzenpaarProklamation 2021 können zurückgegeben werden oder auf die Veranstaltung am 18.11.2022 übertragen werden

Auch unser bereits proklamiertes Kinderprinzenpaar Prinz Marlon I. und Prinzessin Lea I. wird uns durch eine zweite Session begleiten. Sessionsmotto für zwei Sessionen „Gladbach schwebt auf Wolke 7“ ist bekanntermaßen das Motto der laufenden Session 2021/22. Da derzeit ungewiss ist, in welchem Rahmen Veranstaltungen werden stattfinden können, hat sich der MKV entschieden, auch das Sessionsmotto in eine Verlängerung zu schicken – nur um einen winzigen Zusatz ergänzt: „Gladbach schwebt auf Wolke 7.1“. Somit können z.B. alle bereits erstellten Orden und Kostüme weiter eingesetzt bzw. mit einem minimalen Aufwand adaptiert werden. „Auf die Kreativität der Gladbacher Karnevalistinnen und Karnevalisten können wir uns verlassen. Wir sind gespannt, wie das ,7.1‘ umgesetzt werden wird“, freut sich Thorsten Neumann, Presse- und Eventbeauftragter des MKV.

Veilchendienstagszug 2022

Der MKV e.V. wird sich zusammen mit seinen Mitgliedsgesellschaften, Vereinen und den für den Wagenbau Zuständigen bis spätestens Anfang Januar 2022 final entscheiden, ob und in welcher Art der Veilchendienstagszug stattfinden kann und soll. Der MKV will das aktuelle Infektionsgeschehen, die behördlichen Beratungen und politischen Entwicklungen dazu zunächst abwarten. Eine generelle Absage scheint den Verantwortlichen zum jetzigen Zeitpunkt zu früh. Auf keinen Fall wird es aber zu einer Verschiebung des Zug-Termins kommen, die Session 2021/22 endet definitiv am Aschermittwoch 2022.


 

©Thorsten Neumann

Medien- und Event- Beauftragter des MKV

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