• amaara® anna m.drack

Ludolf - Es fährt ein Zug nach Irgendwo


*Es war einmal*, so fangen Märchen an. Und sie enden mit * Und wenn sie nicht gestorben sind*

Doch leider schreibt das reale Leben andere Geschichten. Das Leben ist wie ein Zug…manchmal kommen neue Passagiere, einige steigen im Zug des Lebens wieder aus, andere bleiben bis zum letzten Bahnhof

Es war einmal ein Haus im Westerwald, da wohnten vier Brüder, so könnte unsere Geschichte hier beginnen

Sie arbeiteten zusammen in einer Firma, die der verstorbenen Vater aufgebaut hatte, und die Familie und die Tradition der Eltern war ihnen heilig

Dann starb einer der vier Brüder, und danach war alles anders

Die Brüder von denen hier geschrieben wird, sind die Ludolf Brüder, sie betrieben einen Schrottplatz in Dernbach und wurden 2002 vom Fernsehen entdeckt. Es folgten acht Staffeln mit insgesamt 92 Folgen über das etwas andere Leben der vier Brüder.

Ich denke begonnen hat das Ende der heilen Welt damit, dass besonders schlaue Leute ,dass Potenzial Ludolf Brüder erkannten, sich zu deren Manager machten und die vier Brüder plötzlich als Sänger auftreten ließen, Ballermann lässt grüßen

Über die musikalische Qualität des Terzetts kann man kaum geteilter Meinung sein, es war eine Geldmachmaschine zu der die Jungs irgendwie gemacht wurden



Dann starb Bruder Günther, und nach seinem Tod ging das gemeinsame Leben der Brüder irgendwie auseinander

Peter ging es schlecht, er magerte erschreckend ab, und es gab Menschen die ihn zuerst einmal auffingen

Was dazu führte, dass Peter sich von diesen Menschen wieder trennte, und andere soziale Kontakte suchte, wollen wir hier nicht erläutern, schmutzige Wäsche waschen ist etwas, dass Peter Ludolf absolut fern liegt

Mittlerweile sind 8 Jahre seit dem Tod von Günther Ludolf vergangen, und Peter wohnt bei Freunden in Bayern

Manfred und Uwe haben mit Uwes Sohn Tommy eine neue Schrottverwertungsfirma gegründet und leben ihr Leben.

Leider kam es im Lauf der Zeit zu Missverständnissen und Unstimmigkeiten zwischen den Brüdern, die sicher auch von außen mitgesteuert worden sind

Ein erster Schritt zu einer Annäherung war ein Gerichtsverfahren in dieser Woche, in der sich die Brüder auf einen Vergleich einigen konnten, und sich Medien wirksam die Hände reichten

Auch das wird nicht dazu führen, dass die drei verbliebenen Brüder wieder gemeinsame Wege gehen, aber es ist ein Schritt in die richtige und vor allem für Peter wichtige Richtung


In einem langen Telefonat mit Peter, sprach er von seinen Plänen und Auftritten, die er hatte. Er wirkt ausgeglichen und zufrieden, und strahlt im Gegensatz zu früher wieder eine gewisse Ruhe aus

Es sprach über die Zeit in Metelen, und erzählte, dass er die Beiden immer noch sehr mag und oft an sein Patenkind denkt. Warum er zur Zeit keinen Kontakt will, über die Gründe lies er sich nicht aus. Er sprach von netten Erinnerungen, von Menschen, die eine Zeitlang im Zug seines Lebens mitgefahren und dann ausgestiegen sind

Er wünscht sich, dass jetzt auch in den sozialen Medien endlich Ruhe einkehrt und endlich keine Schmutzwäsche mehr gewaschen wird.

Wer Peter kennt, weiß dass Bayern nicht die Endstation sein muss, vielleicht ist es morgen Friesland und übermorgen Thüringen, je nachdem an welcher Station sein Lebenszug hält

Und immer werden Menschen ein Stück seinen Weg begleiten und dann wieder verlassen, Menschen, die ihm wichtig sind, auch wenn sie den Zug verlassen haben

Eines ist klar, ob die Brüder wieder zusammenfinden oder nicht, dafür sind die drei alleine verantwortlich


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