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Lesbenhistorische Führungen zum Dyke-March



Der Kölner Frauengeschichtsverein startet nach der langen Corona-Pause derzeit wieder seine offenen Stadtführungen. Im Regenbogenmonat Juli feiern traditionell lesbische, schwule und queere Menschen auf der ganzen Welt ihre Emanzipation und Lebensfreude. Mit zwei lesbenhistorischen Führungen wird der Frauengeschichtsverein an die Wurzeln der lesbischen Kultur in Köln erinnern.

Bei dem Rundgang „Keusch oder romantisch“ am Freitag, 2. Juli beim Rundgang erfahren Sie von verborgenen Spuren der Frauenliebe in früheren Jahrhunderten. Sie hören Erzählungen über Frauen in Männerkleidern, über Liebesbriefe von Frauen an Frauen und erhalten Eindrücke aus alten Gerichtsakten, Briefen und Beginenregeln. Treffpunkt ist der Vorplatz der Kirche „St. Ursula“ in der nördlichen Innenstadt um 17 Uhr.

Am Samstag, dem 3. Juli, wird die Historikerin Irene Franken an die Lesbenkultur des 20. Jahrhunderts erinnern. Auf ihrem Rundgang „Im Damenclub beim Schiebertanz“ berichtet Irene Franken über die blühende homosexuelle Subkultur, Damenclubs, Damen und halbseidene Ehefrauen. Die Geschichte von Lesben im Nationalsozialismus wird kritisch beleuchtet. Waren alle lesbischen Frauen per se Opfer der Verfolgung oder finden wir auch am System Beteiligte? Treffpunkt ist der Gedenkstein für Homosexuelle Opfer unter der Hohenzollernbrücke um 14 Uhr.

Für alle Rundgänge gelten die Corona-Abstandsregeln. Kostenbeitrag: 12 Euro pro Person. Information unter 0221 248265 und www.frauengeschichtsverein.de.


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