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Leere Regale müssen das Weihnachtsfest nicht trüben

Falls Lieferengpässe den Weihnachtseinkauf vermiesen, gibt es gute Alternativen, die den Beschenkten oft lange in Erinnerung bleiben.

Manche Weihnachtswünsche könnten in diesem Jahr nur schwer erfüllbar sein. Lieferengpässe und Preissteigerungen bei Rohstoffen drohen Spielzeug oder Elektronik zu verknappen und zu verteuern. Das muss die Stimmung unter dem Tannenbaum aber nicht trüben – sondern kann endlich für überfällige Abwechslung sorgen: Diese Jahr mal nicht das zehnte Computerspiel, auch kein weiteres Kuscheltier, nicht schon wieder Pulli und Schal oder noch ein Spezialküchengerät. Wer bereits nach überzeugenden Geschenkideen sucht, wird bei folgenden Tipps der Verbraucherzentrale NRW fündig:

  • Zeit und Know-How verschenken Gemeinsame Erlebnisse sind kreativ als Gutschein gestaltet ein ganz persönliches Geschenk: Zusammen kochen, ein gemeinsamer Besuch im Zoo, im Stadion, in der Sauna oder Theater lassen sich genau auf die Interessen der Beschenkten abstimmen. So entstehen bleibende Erinnerungen und als positiver Nebeneffekt werden meist weniger Energie und Ressourcen verbraucht und lokale Angebote unterstützt. Auch Know-How lässt sich gut verschenken, etwa als ganz persönlicher Sprach-, Fahrradreparatur-, Koch-, Strick-, oder Schreinerkurs.

  • Selbst gemacht statt selbst gekauft Auch hier zählt der eigene Einsatz: Selbst gemachte Leckereien wie Marmelade, eigene Gewürzmischungen oder selbst gemachte Pralinen sehen liebevoll verpackt edel aus. Zum Verwöhnen eignen sich auch Badesalz oder Bodybutter aus eigener Herstellung. Wer es lieber praktisch mag, kann auch mit selbst genähten Obstbeuteln, Abschminkpads oder Taschen punkten.

Nachhaltiger kaufen

Materielle Geschenke auf dem Wunschzettel wie Spielzeug, Kleidung oder Elektronik lassen sich oft auch nachhaltiger erfüllen. Ökologisches und faires Spielzeug oder entsprechende Kleidung findet man schnell in spezialisierten (Online-)Shops oder als Angebote von sozialen Werkstätten. Eine Übersicht über „gutes“ Spielzeug, das in Kindergärten oder Familien erprobt wurde, bietet der Verein „spielgut“ (www.spielgut.de)

  • Für Spielekonsolen, Tablets und Co. kann der Kauf von Second-Hand Produkten eine günstige und nachhaltige Alternative sein. Auch Gesellschaftsspiele bringen unterhaltsame Abwechslung - nicht nur bei Lieferengpässen der Gamingelektronik. Eine Verpackung aus vorhandenen Materialien wie Stoffresten, schönen Kalenderblättern oder Schachteln, mit Bändern und Schleifen verziert, verleiht sogar gekauften Geschenken noch eine persönliche Note.

 

©Verbraucherzentrale NRW


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