Kunst muss frei sein von Politik


Das Team von * amaaras wiorld* ist absolut der Meinung von Cornel Wachter ( s.u.)

Eine so großartige Künstlerin wie Anna Netrebko darf nicht auf ihre Herkunft reduziert werden Und allein weil sie in Russland geboren ist, kann man nicht voraussetzen dass sie Putins Handeln billigt


I ch höre im Radio heute immer wieder, "Kölner Kulturschaffende werden gegen den Auftritt von Anna Netrebko in Köln demonstrieren".

Anna Netrebko hat sich vom Handeln Putins distanziert, ein "peridodisches Aufregen", wie es eben bei mir in der Straße einem ehemaligen Kollege der Presse so richtig ausgedrückt wurde, ist hier vollkommen fehl am Platze,,Es beleidigt sogar mein Verständnis von Kölner Gastfreundschaft.



Stürmen die Kollegen und Kolleginnen dann nach ihrer Demo gegen Frau Netrobko ins Museum und holen den Nolde von der Wand, weil sich der Kollegen Emil spät, sehr spät das Parteiabzeichen der Nazis erst unter dem Kragen versteckte, bis er es dann ganz abknöpfte?

Von dieser Seite:https://www.deutschlandfunk.de/nolde-und-der-nationalsozialismus-ende-legende-100.html


Noch zu Zeiten von Intendant Xaver Ohnesorg habe ich mit Xavers Erlaubnis vor der Kölner Philiharmonie durch eine Perfromance an den Sänger Joseph Schmidt erinnert. Zum 50 Todestag am 16.November 1992. Wie traurig Schmidt starb liest man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Schmidt_(S%C3%A4nger)

Frau Dr. Evelyn Weiss, damals stellvert. Direktorin des Ludwig-Museum und Xaver Ohnesorg waren die einzigen "Kölner Kulturschaffende" die trotz mehrerer Aufrufe in die Szene sich zu der Aktion eingefunden hatten, diese unterstützen.

Da hätte ich mir sicher "periodisch Aufregende" gewünscht, dann hätte man nach der Veranstaltung wenigstens noch im Früh am Hof einen zischen können, auch wenn es sie dann wahrschenlich schon gar nicht mehr interssiert hätte warum wir uns eigentlich getroffen hatten "die Karavane zieht weiter", heißt es beim Geflügel.



Alfred Weinzierl(SPIEGEL) rief mich vor Zeiten an und wollte von mir etwas zu dem weit zurückliegenden Protest gegen den Abriss das Opernhauses hören, aber ich musste Alfred enttäuschen, ich war nie mit dieser "Aufregung" durch die Stadt gezogen. Ich hatte mich als Zepter und Vitt mich für diese Kampagne begeistern wollten erst mal bei einem befreundeten Architekten der 50er/60er-Jahrebauten saniert informiert und dann stand für mich fest, das Operhaus muss nicht gerettet werden, das Wagnis ist zu groß.

Retten wir das Schauspielhaus, war Robert Wilsons und mein Wunsch per Leserbrief - und bitte keinen Glaskastenbau wie dieser überall stehen könnte, nicht im Herz unserer Mutter Colonia - schaffen wir Architektur - versuchen wir über einen Wettbewerb große Architekten für einen zeitgemäßen, für die Künste praktikablen Bau für Köln zu begeistern.

Das war aber zu wenig "Aufreger", das wurde natürlich überhört.

I

ch wollte eigentlich nach dem gestrigen Festkonzert in der "Philharmonie" mit der "Ode an die Freude" nicht gleich wieder Noten auf meine Festplatte ziehen, aber jetzt werde ich mich gleich zur Philharmonie aufmachen, mir eine Karte erwerben und die Vorstellung der Kollegin besuchen. Sonst würde ich mich schämen.

Es gibt sicher wie gestern noch reichlich Karten, da die Menschen, wie wir ja alle wissen, noch nicht unbedingt wieder in Massen zu solchen Veranstaltungen strömen.

Aus der BR Klassik:


>Anna Netrebko: Meine Aussagen wurden falsch interpretiert

"Meine Position ist klar. Ich bin weder Mitglied einer politischen Partei, noch bin ich mit irgendeinem Führer Russlands verbunden", erklärte Anna Netrebko über ihren Anwalt. Ihre Handlungen und Aussagen seien in der Vergangenheit zum Teil falsch interpretiert worden und sie bedauere, dass dies möglich war. Sie habe Putin in ihrem ganzen Leben nur "eine Handvoll Mal" getroffen, vor allem im Rahmen von Verleihungen von Auszeichnungen für ihre Kunst oder bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele. Ansonsten habe sie nie finanzielle Unterstützung von der russischen Regierung erhalten. "Ich lebe in Österreich, wo ich auch steuerlich ansässig bin."

Anna Netrebko verurteilt den Urkaine-Krieg

Ihre Verbindung zu Russland jedoch bleibe bestehen: "Ich liebe mein Heimatland Russland und strebe durch meine Kunst ausschließlich Frieden und Einigkeit an", erklärt Netrebko weiter. Den Krieg gegen die Ukraine verurteile sie jedoch ausdrücklich: "Meine Gedanken sind bei den Opfern dieses Krieges und ihren Familien."<


Liebe Grüße

Cornel Wachter



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