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KARNEVAL IN KÖLN. Wie alles begann…


Karneval ist mehr als ein Dreigestirn, kaltes Kölsch , laute Musik und eine tolle Sitzung

Karneval ist lebendige Geschichte und vor allem ein Lebensgefühl

Dieses Jahr feiert der Kölner Karneval seinen 200 Geburtstag, denn am 10. Februar 1823, zog der erste organisierte Maskenzug über den Kölner Neumarkt.

Um dies gebührend feiern und die Geschichte lebendig zu halten, gibt es im Kölnischen Stadtmuseum in Zusammenarbeit mit dem Festkomitee Kölner Karneval die Ausstellung

KARNEVAL IN KÖLN. Wie alles begann…




Aus dem Helden Carneval wurde 1870 ein Trio mit Prinz , Bauer und Jungfrau , allerdings erst seit 1938 werden die Drei offiziell als „Dreigestirn“ bezeichnet.

Das Kölner Dreigestirn wird traditionell von Männern dargestellt, auch die Rolle der Jungfrau, Ausnahmen gab es nur 1938 und 1939, Grund dafür war ein Erlass des NSDAP

Diese Zeit war auch die Zeit von Karl Küpper, der aus seiner Distanz zum Nationalsozialismus keinen Hehl macht und offen auf der Bühne karnevalistisch protestierte

Im Jahre 1939 ereilte ihn jedoch ein lebenslanges Redeverbot nach dem Heimtückegesetz wegen Verächtlichmachung des Deutschen Grußes und der NS Verantwortlichen, dass aber später aufgehoben wurde




Nach dem Krieg zurück aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft, trat Küpper bald wieder in Köln als Büttenredner auf

Seit 1989 erhält der Bauer bei der Proklamation die symbolischen Schlüssen überreicht. Dier Idee hatte der damalige Oberbürgermeister Norbert Burger

Erstmals 1993 erhielt die Jungfrau den silbernen Spiegel überreicht, ebenfalls durch OB Burger

2015wurde ein Wettbewerb für eine neue Pritsche ausgelobt, der mit einem Preisgeld in Höhe von 11111 Euro ausgeschrieben wurde

Mit ihr wurde erstmals 2016 Prinz Thomas I, ( Elstner) proklamiert

2012 gab es mit Markus Gottschalk den ersten offen homosexuellen Prinzen, der als Prinz Charming sicher auch viele Herzen der Kölner Mädels im Sturm eroberte.


Über dies und noch viel mehr, informiert die Ausstellung. Man sieht die Flitsch von Hans Süper, eine Figur von Toni Geller, Erinnerungen an Trude Herr

Überall dies und noch viel mehr, informiert die Ausstellung. Man sieht die Flitsch von Hans Süper, eine Figur von Toni Geller, Erinnerungen an Trude Herr und so weiter

Eine Ausstellung, die nur 5 Euro Eintritt kostet und auch für Kinder interaktiv ist.




 

anna m. drack


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