Kölsche Musik auf "Ausgrenzung" hinterfragt



Ich habe mir dies im Rahmen des Programms zu der Wanderausstellung

"Kunst trotz(t) Ausgrenzung" in der Diakonie Michaelshoven *

...und im Kölner Süden so gewünscht und organisiert.

Der Bläck Fööss Hartmut Priess, Patttühm meines Sohnes Julius und seit Jahrzehnten mein enger Freund und Ideenpartner für solche Aktionen hat sich an der Auswahl der Lieder beteiligt.

Konzert mit Moderation in der Kartäuserkirche oder wenn die Wettergötter mitspielen im wunderschönen Garten der Kirche.



Auch die Musiker sind keine Unbekannten. Josef Loup(Ex Familch), Christian Hecker(Ex Piano has been drinking) und Micha Zass spielen die Lieder, welche wir gerade noch bestimmen.

Aktuell sind es diese Lieder welche wir "behandeln":



Konzert Kartäuserkirche 15.Juli.2022, 19:30 Uhr -

Kartäusergasse 7, 50678 Köln -Sirtaki -Lück wie ich und du * Arsch Huh Titelsong *

-Däm Schmitz sing Frau ess durchgebrannt

-Christopher Street Day

-Keiner luhrt mih hin -Unser Stammbaum -Zohuss -Su fängk et aan -Drink doch ene met -Pänz, Pänz -Heimweh en Kölle -Un et Arnöldche fleut


"Am „Arnöldche“ lässt sich gut die verlogene Idealisierung von Ausgegrenzten verdeutlichen. Arnöldchen starb in Wirklichkeit als elender Alkoholiker in der Provinzial Irrenanstalt, ähnlich wie der „Maler Bock“, dessen Krankenakte ich habe. Die Verklärung im Lied brachte den Jungs posthum wenigstens noch eine Rehabilitierung „em Himmel“, wo „d ́r Düvel los es“. Ob sie das wirklich getröstet hätte" (Wolfgang Oelsner)



 

© Cornel Wachter

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