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Kölner Zoo putzmunter

– gemeinsam gegen die Rheinverschmutzung


Der Rhein spült jährlich 20 bis 30 Tonnen Müll in die Nordsee. Baustellen, illegal entsorgter Müll, Grillpartys und unachtsame Spaziergänger hinterlassen ihre Spuren mit zahllosen Tüten, Grillabfall oder Getränkekartons.

Rund 300 Freiwillige – von Jung bis Alt – wurden heute aus Anlass der aktuell weltweit begangenen World Oceans Days dagegen aktiv. Sie folgten dem Gemeinschafts-Aufruf von Kölner Zoo und AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH und schwärmten aus, um weite Teile der Wiesen- und Waldlandschaft zwischen Zoo- und Mülheimer Brücke

gründlich zu säubern.

Säckeweise kam der Müll zusammen – von Klassikern wie Plastiktüten, Kronkorken und Glasscherben bis hin zu ausgefallenem Unrat wie Pantoffeln, einem Staubsauger und Resten einer alten Matratze. Die AWB nahm den gesammelten Müll zur Entsorgung entgegen.

„Es ist toll zu sehen, wie sehr den Menschen in Köln ,ihr‘ Rhein und seine Sauberkeit am Herzen liegen. Gleichzeitig macht nachdenklich, wie viel Abfall an seinen Ufern achtlos weggeworfen wird“, so Ruth Dieckmann, Zoopädagogin und Initiatorin der Aktion.

Alle an der Aktion teilnehmenden Helferinnen und Helfer hatten im Anschluss einmalig freien Eintritt in den Kölner Zoo. Sie informierten sich im Aquarium an den Aktionsständen zum World Oceans Day über das Ausmaß der Plastikverschmutzung auf Flüssen und Meeren und die Möglichkeiten, dagegen aktiv zu werden. Die Sonderschau ist noch über die gesamten Pfingsttage zu sehen.


Flusspferdnachwuchs im Hippodom

Saubere und intakte Flusslandschaften sind – der Name sagt es – auch für Flusspferde lebenswichtig. Die Müllsammelaktion passt daher sehr gut zum aktuell prominentesten Neuzugang des Kölner Zoos, dem Ende Mai geborenen Flusspferd-Jungtier. Der Zoo zeigt ihn seit gestern in seinem Hippodom. Besucher können den kleinen Bullen täglich morgens von 9 bis 12 Uhr (durchgehend und unabhängig von der Witterung) auf der Innenanlage und von 14 bis 17.30 Uhr (bei passender Witterung) auf der Außenanlage des Hippodoms beobachten. Dazwischen sind Jungtier und Mutter kurzzeitig hinter den Kulissen.


Hinweis:

•             Sollten die Temperaturen zu kühl sein, wird der Zoo den noch kälteempfindlichen Jungbullen mit Blick auf das Tierwohl in der Zeit zwischen 14 bis 17.30 Uhr ausnahmsweise nicht zeigen. Er verbleibt dann in dieser Zeit in den nicht einsehbaren Bereichen.

•             Vater „Albert“  und Tante „Afro“ bewegen sich im umgekehrten Rhythmus auf den Außen- und Innenanlagen – im Hippodom sind also durchgehend Flusspferde für die Besucher zu sehen.

•             Der Hippodom schließt aus organisatorischen Gründen momentan ausnahmsweise um 17.30 Uhr und damit 15 Minuten früher als sonst. Alle anderen Tierhäuser im Kölner Zoo haben wie gewohnt bis 17.45 Uhr auf. Der Zoo hat die gesamten Pfingsttage über geöffnet.




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