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Kölner Dreigestirn auf Stippvisite in Italien


Das Dreigestirn geht auf jecke diplomatische Mission: Kurz bevor in Köln der Straßenkarneval endlich beginnt, wird das Trifolium gemeinsam mit einer Festkomitee-Delegation einen Ausflug zum venezianischen Karneval machen. Im Jubiläumsjahr des organisierten Karnevals am Rhein schlagen die Karnevalisten damit eine Brücke zum traditionsreichen Fest in Italien. Anlässlich des 200. Geburtstages des organisierten Kölner Karnevals begibt sich die Delegation damit auch auf eine Spurensuche zu einem Teil der eigenen Wurzeln. Schließlich griffen die Reformer um Heinrich von Wittgenstein im Jahr 1823 auch Motive und Anregungen aus dem venezianischen Karneval auf. So zog etwa in den frühen Rosenmontagszügen des 19. Jahrhunderts die Figur der „Venezia“ mit.


Ein Höhepunkt des Programms wird der Besuch des „Engelsfluges“ („Volo dell’Angelo“) auf dem Markusplatz sein. Bei diesem karnevalistischen Höhepunkt des Straßenkarnevals schwebt, umrahmt von einem bunten Fest, der „Angelo“ vom Markusturm zum Dogenpalast. Als Teil der Zeremonie wird dem Dreigestirn auch eine besondere Ehre zuteil, denn Prinz, Bauer und Jungfrau überbringen hier eine offizielle Grußbotschaft des kölschen Fastelovends. Bereits am Vorabend (Samstag, 11. Februar) gibt es aber schon ein volles Programm, das Einblicke in die Traditionen Venedigs bringt. Nach der Anreise besucht das Dreigestirn unter anderem eine Maskenmanufaktur und ist abends zu Gast bei einem der traditionsreichen Maskenbälle. Am Sonntag geht es am Abend zurück in die Heimat, schließlich warten in Köln dann die heißesten Tage des Kölschen Fasteleers.

Auch Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn wird das Dreigestirn begleiten und freut sich auf eine Kurzreise voller Eindrücke: „Der Karneval in Venedig hat ebenso wie der rheinische Karneval eine uralte Tradition. Was hier am Rhein Lappenclown und Co. sind, das drückt sich dort mit prächtigen Masken und Gewändern aus: eine tief verwurzelte Lebensfreude und die Lust an der Verkleidung und dem Rollentausch. Wir freuen uns deshalb, mit den liebenswerten Organisatoren und Jecken in Venedig zusammenzutreffen und so auch ein Zeichen der Völkerverständigung im Zeichen von Freude und Brauchtumspflege zu setzen.“


 


Text; Tanja Holthaus


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