• amaara® anna m.drack

Im Garten der Selbstkritik...

Wer mich kennt, weiß dass ich ein sehr kritischer Mensch bin, vor allem was mich selbst

und meine Arbeit betrifft. Ich lege einen hohen Maßstab an meine Arbeit, der nicht von anderen gesehen , wohl aber von mir erreicht werden muss

Oft genug muss ich mir auch eingestehen, dass das was der oder die da abgeliefert hat, mehr ist, als ich kann Das beflügelt mich, mich weiter zu entwickeln

Den meisten intelligenten Menschen wird es genauso gehen, man hat ein Ziel und hat man das erreicht ,wird das Nächste angepeilt. Und immer wieder wird die Situation für sich selbst reflektiert und bewertet.

Ich glaube, wir kennen alle die Situation, in der wir uns selbst fragen: Hörst du eigentlich selber, was du da gerade sagst?

Und dann immer mal wieder der Moment, wo wir uns fragen: Merkt der eigentlich nicht, was er da macht?

Das eigene Handeln, die eigene Persönlichkeit, sein Auftreten und Verhalten kritisch selbst zu reflektieren ist gelebte Intelligenz


Was mich aber nun so wirklich auf die Palme bringen kann, sind Menschen, denen die Fähigkeit zur Selbstkritik so gänzlich abgeht. Die fest davon überzeugt sind, das Ei des Kolumbus erfunden zu haben, und die Fehler ihrer Arbeit noch als Zeichen ihrer Persönlichkeit sehen. Meist sind sie dann noch beleidigt, wenn man sie auf Fehler hinweist, oder einfach mal bittet, die eigenen Arbeit in den Vergleich zu Anderen zu stellen.

Jetzt wäre es einfach zu denken *Jeck loss Jeck elans*, also jeder macht das Seine und

gut ist

Leider ist das aber nicht immer möglich und selbst das ausgeglichenste buddhistische Menschenkind wird von solchen Menschen auf die Palme gebracht.

Vielleicht sollte man sich einfach damit trösten, dass man denkt *dummes Kerlchen* und beim nächsten Anfall von Selbstkritik mal fünfe gerade sein lässt

Ich persönlich hab gelernt, es gibt Menschen die braucht man nicht und man entfernt sie am Besten aus dem Umfeld. Doch selbstkritisch wie ich bin, frag ich mich dann schon wieder ob ich nicht mehr Verständnis haben sollte oder Mitleid angebracht wäre

Der liebe Gott wird sich schon etwas dabei gedacht haben, dass es Intelligente und Dumme, Dicke und Dünne, Schwarze und Weiße gibt... sonst wüsste der Schlaue nicht, wie schlau er ist, der Dünne nicht, wie dünn er ist und der Weiße nicht, dass er weiß ist..Ohne Gegensätze wäre das Leben langweilig, aber manchmal auch weniger stressig




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