Hagenbeck packt an - Aufräumaktion am Elbstrand


© Hagenbeck

Unzählige Scherben, Zigarettenstummel, Kohle, eine Eisenstange, ein halber Autositz, Dosen, Kronkorken und jede Menge Styropor – 120 Kinder griffen heute bei strahlendem Sonnenschein zu Handschuhen und Greifer, um den Elbstrand von Unrat zu befreien.

Eingeladen wurden die Erst- bis Neuntklässler vom Tierpark Hagenbeck, der sich zusammen mit der Zooschule im Tierpark an der Aufräumaktion der Stadtreinigung Hamburg „Hamburg räumt auf“ beteiligt.

„Gerade der Lebensraum Meer leidet enorm unter den stetig wachsenden Müllmengen. Ob Flüsse, Seen oder Ozeane, nach Schätzungen von Umweltorganisationen befinden sich mittlerweile mehr als 120 Millionen Tonnen Müll in den Weltmeeren“, erklärt Dr. Guido Westhoff, Zoologischer Direktor bei Hagenbeck. „Umso wichtiger ist es für uns als Bildungseinrichtung, bereits die Kleinsten für das Thema Umweltschutz zu sensibilisieren. Denn gerade die Elbe als zentraler Ort in Hamburg ist auch das Tor in die Umwelt. Durch Ebbe und Flut wird alles, was im Sand steckt, in die Meere gespült und von Fischen und Vögeln gefressen.“


© Sportfoto Gettschat

Bei den Kindern kam die Aktion außerhalb der Schule sehr gut an. Nicht nur, weil es knallig gelbe Hagenbeck-Warnwesten als Geschenk gab, sondern auch, weil Hagenbeck-Maskottchen Emma mit vor Ort war und weil ihnen die Aktion sichtlich Freude bereitet hat. Emsig knieten die Schüler im Sand und überboten sich mit „Ich habe was gefunden-Rufen“, jeder war darauf bedacht, am Ende den größten Müllberg zu sammeln.

Als kleines Dankeschön für die Teilnahme erhielten alle Schüler eine Hagenbeck-Freikarte für einen Besuch im Tierpark.

„Wir sind ganz begeistert von der Resonanz der Kinder. Umweltbildung endet nicht an den Grenzen des Tierparks und ich freue mich über die junge Generation, die das Thema Umwelt- und Artenschutz so ernst nimmt und sich bereits jetzt aktiv damit auseinandersetzt“, kommentiert Dr. Dirk Albrecht, Geschäftsführer Tierpark Hagenbeck die gemeinsame Aktion zwischen Schulkindern und Hagenbeck.


 

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