top of page

Green Moves Lastenrad startet in Köln


Mit dem Green Moves Lastenrad startet diese Woche das neuste Sharing-Angebot in der Domstadt. 15 elektrische Lastenräder stehen in vier Stadtteilen zur Ausleihe bereit. Der Anbieter Green Moves, eine Tochter des Öko-Energieversorgers naturstrom AG, bringt bereits langjährige Erfahrung mit: Von 2018 bis Frühjahr 2023 betrieb der Mobilitätsdienstleister das in Köln bekannte öffentliche Sharing-Angebot Donk-EE, hinzu kommen weitere aktuelle Projekte in Köln und Leverkusen.

„Vor allem in Innenstädten können elektrische Lastenräder viele Autofahrten ersetzen“, weiß Oliver Hummel, Geschäftsführer von Green Moves. „Das gilt für Privatpersonen wie auch für Gewerbetreibende. Mit unseren Sharing-Angeboten bieten wir ihnen flexible Mobilität, ohne die hohen Anschaffungskosten tragen zu müssen. Das ist nicht nur klimafreundlich, sondern auch platzsparend.“ 15 der praktischen und hochwertigen E-Fahrzeuge stehen in den Stadtteilen Ehrenfeld, Lindental, Innenstadt und Südstadt bereit.

Dabei sind E-Lastenräder von Green Moves im Stadtbild schon eine bekannte Größe. Unter dem Namen Donk-EE standen bis Frühjahr 2023 50 elektrische Lastenesel in verschiedenen Kölner Veedeln zur Ausleihe bereit. 2019 wurde das Angebot sogar mit dem Bundepreis Ecodesign ausgezeichnet. Und dann? „Im Frühjahr 2023 ist das Projekt nach fünf Jahren wie geplant ausgelaufen, da die Förderung durch das Umweltbundesamt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgelaufen ist“, so Hummel. Zuletzt waren über 5.000 Kölner:innen registriert.

Aktuell betreibt Green Moves mit dem wupsiLastenRad in Leverkusen und dem Kölner KVB-Lastenrad in Zusammenarbeit mit kommunalen Verkehrsunternehmen städtische Sharing-Systeme. Letzteres hat im Juni 2023 sogar den Deutschen Fahrradpreis in der Kategorie „Service & Kommunikation“ erhalten.

Ist das nun startende Green Moves Lastenrad da keine Konkurrenz zum KVB-Lastenrad? Keineswegs, erklärt Hummel: „Das Green Moves Lastenrad ist eine sinnvolle Ergänzung zum KVB-Lastenrad, da wir damit in Stadtteilen präsent sind, in denen es die KVB-Lastenräder nicht gibt – und umgekehrt. Wir wollen damit auch unseren bisherigen Donk-EE-Kund:innen an gefragten Standorten weiterhin ein Lastenrad anbieten.“ Um Zugriff auf die insgesamt 30 Räder beider Sharing-Angebote zu haben, müssen Nutzer:innen sich im jeweiligen Systemen separat registrieren. Fürs Green Moves Lastenrad geht das unter




In der Green-Moves-App sehen die Nutzer dann alle verfügbaren Räder. Mit 9 Cent pro Minute ist das Leihen der Lastenräder günstiger als vergleichbare elektrische Angebote, für einen ganzen Tag werden 27 Euro fällig. Zum Vergleich: Die weit verbreiteten, kleinen und in der Beschaffung viel günstigeren Tretroller diverser Anbieter kosten gerne mal 20 Cent pro Minute.

Wer lieber rund um die Uhr ein Leih-Rad mit elektrischer Unterstützung zur persönlichen Verfügung haben will, wird ebenfalls bei Green Moves fündig: Unter dem Namen „Abo-Rad“ können sich Nutzer:innen in über 35 NRW-Städten ein hochwertiges Pedelec oder E-Lastenrad monatsweise im Rundum-sorglos-Paket mieten. Dabei übernimmt das Unternehmen alle fälligen Reparaturen sowie Versicherungen.


Comments


bottom of page