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Finaler Feinschliff mit 18 Spielern


Acht U19-Europameister und sechs Linkshänder: U21-Bundestrainer Martin Heuberger legt sich auf Kader für letzten Vorbereitungslehrgang fest


Mit 18 Spielern – zwei Torhütern und 16 Feldspielern – geht die deutsche U21-Nationalmannschaft in die letzte Etappe der Vorbereitung auf die Heim-Weltmeisterschaft. Das Trainertrio Martin Heuberger, Klaus-Dieter Petersen und Torwarttrainer Carsten Lichtlein hat einen Tag nach dem 59. Geburtstag des Bundestrainers (5. Juni) das Aufgebot für den finalen Lehrgang in der Sportschule Barsinghausen benannt, der am 12. Juni startet. Neun Tage lang wird die Mannschaft am Feinschliff für die am 20. Juni beginnenden Weltmeisterschaft arbeiten, bei der die DHB-Auswahl in Hannover auf Libyen (20. Juni), Tunesien (21. Juni) und Algerien (23. Juni) trifft (Karten ab 5 Euro via playthefuture23.com - alle deutschen Partien live auf Eurosport).

Im Kader stehen acht Spieler, die 2019 bei der U19-Europameisterschaft Gold gewonnen hatten: Beide Torhüter David Späth und Lasse Ludwig sowie die Feldspieler Florian Kranzmann, Renars Uscins, Tim Freihöfer, Justus Fischer, Sören Steinhaus und Niclas Heitkamp, der sich in der Vorrunde allerdings verletzte und dann ausfiel. Auffällig: sechs der 14 nominierten Feldspieler sind Linkshänder.



In Barsinghausen geht es um den letzten Feinschliff, was Taktik und Gegnervorbereitung betrifft, vieles wird in Kleingruppenarbeit erarbeitet. „Wir haben seit 2019 die unglaubliche Breite unseres Kaders gesehen, mit sehr vielen Spielern auf Topniveau. Einige wie Matthes Langhoff, Max Beneke oder Ole Pregler haben sich in dieser Zeit enorm entwickelt und sind zu Leistungsträgern geworden“, sagt Heuberger, der für den letzten Lehrgang noch einiges an Hausaufgaben sieht: „Wir haben in vielen Bereichen noch Optimierungsbedarf. Zudem sind einige Spieler noch leicht angeschlagen oder haben eine lange Saison in den Knochen.“

DHB-Sportvorstand Axel Kromer, vor einigen Jahren selbst Co-Trainer der U21-Nationalmannschaft, spricht von einer „sehr talentierten Mannschaft mit großem Potenzial für die Zukunft auch über die U21-WM hinaus. Das zeigt, dass die Vereine die Talentförderung sehr ernst nehmen und die nötigen Strukturen für Top-Talente aufgebaut haben, um diese auf ein höheres Level zu bringen.“


Kromer: „Wir haben eine sehr schlaue Mannschaft und erfahrene Trainer, daher mache ich mir keine Gedanken, dass schon in der Vorrunde der volle WM-Fokus da ist. Das wird ein wichtiger Punkt der letzten Vorbereitungsphase sein. In 2023 zeigte sich die Mannschaft sehr stark und geht hoffentlich auf den Punkt top-fit in die WM. Unsere Trainer werden nach der langen Saison die richtige Mischung für den letzten Lehrgang finden und auch Phasen der Regeneration einbauen.“



Der Kader für den finalen WM-Vorbereitungslehrgang in Barsinghausen:


Tor: Lasse Ludwig (Füchse Berlin/VfL Potsdam), David Späth (Rhein-Neckar Löwen)

Feld: Max Christoph Beneke (Füchse Berlin/VfL Potsdam), Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Tim Freihöfer (Füchse Berlin), Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Niclas Heitkamp (SC DHfK Leipzig), Florian Kranzmann (GWD Minden), Matthes Langhoff (Füchse Berlin/VfL Potsdam), Nils Lichtlein (Füchse Berlin/VfL Potsdam), Ole Pregler (VfL Gummersbach), Mika Sajenev (SC DHfK Leipzig), Moritz Sauter (Füchse Berlin/VfL Potsdam), Elias Scholtes (Bergischer HC), Stephan Seitz (HC Erlangen), Sören Steinhaus (TSV Bayer Dormagen), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf), Christian Maximilian Wilhelm (HC Empor Rostock)



 

Deutscher Handballbund e.V.

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