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Eishockey-WM bei MagentaSport live




"Diese Medaille ist historisch für das deutsche Eishockey. Wer jetzt kein Eishockey-Fan ist, der muss sich schämen. Das sage ich ganz laut!" Marcel Noebels sagt das, weil die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft Sportgeschichte bei dieser WM schreibt, erstmals seit 70 Jahren das WM-Finale erreicht! Nach einem 0:2-Rückstand das Halbfinale gegen die USA noch mit 4:3 in der Overtime gedreht. Deutschland spielt am Sonntag im Finale gegen Kanada. MagentaSport berichtet ab 18.30 Uhr live. "Ich zwick mich immer, aber es ist die Wahrheit", sagt ein überglücklicher Bundestrainer Harold Kreis nach dem 6. Sieg in Folge. Der Schlüssel zum Erfolg: sein Team besteht aus Mentalitäts-Weltmeistern: "Wir haben gespielt, um zu gewinnen. Nicht, um nicht zu verlieren. Das war dann am Ende der Unterschied." Moritz Seider, vermutlich ist er der beste Verteidiger dieser WM: "Wir sind noch einen Schritt davon entfernt, noch mehr Geschichte zu schreiben. Wir sind 60 Minuten davon entfernt, Weltmeister zu werden." Marcel Noebels, Schütze zum 3:3: "Silber haben wir genug, jetzt wollen wir auch mal eine Nummer, die ein bisschen mehr wert ist." Und Jonas Müller geht noch weiter: "Ziel ist es jetzt auf jeden Fall, Kanada wegzuhauen. Die fegen wir weg." Morgen schaut ganz Deutschland zu.

Nachfolgend Stimmen und Clips zum Halbfinale Deutschland gegen USA - bei Verwendung bitte Hinweis auf MagentaSport. Schafft Deutschland die Sensation und holt gegen Kanada den WM-Titel? Die Antwort gibt es ab 18.30 Uhr - live bei MagentaSport. Sascha Bandermann meldet sich aus Tampere, Alex Kunz und Patrick Ehelechner kommentieren und analysieren im Studio. Ab 14 Uhr das kleine Finale: das Spiel USA gegen Lettland live.

Deutschland - USA 4:3 (Overtime)


Früher Doppelschlag der US-Boys, aber die Deutschen bleiben dran, schaffen noch vor der 1. Drittelpause den Ausgleich. Wieder Rückschlag im 2. Drittel - USA führt 3:2 - dann dreht Deutschland wieder auf. Noebels Ausgleich, in der Overtime bleiben die Deutschen cool - und dann haut Frederic Tiffels in der Overtime das 4:3 in den Winkel.

Bundestrainer Harold Kreis: "Das war irgendwo in greifbarer Nähe, das war uns bewusst. Aber jetzt sind wir wirklich im Finale und das ist unglaublich. Ich zwicke mich immer wieder, so kurz nach dem Spiel. Aber das ist die Wahrheit. Ich habe jetzt die Spieler, die in der Kabine waren, noch mal umarmt. Die Freude ist riesengroß, das ist ganz klar. Eine unglaubliche Geschichte, die noch nicht zu Ende ist."

Die Kreis-Analyse: "Wir haben nicht so gut begonnen. Die Amerikaner haben mehr das Spiel bestimmt, das Tempo bestimmt, haben uns in der Zone so ein bisschen festgenagelt. ... Wir haben uns zurück ins Spiel gekämpft, wir haben nie mehr als 1 Tor Abstand zugelassen. Und so blieb es immer eng. Das letzte Drittel war unser bestes Drittel. Wir haben nie daran gezweifelt, dass das Tor fällt."


Was die deutsche Mannschaft ausmacht: "Wir haben gespielt, um zu gewinnen. Nicht, um nicht zu verlieren. Das war dann am Ende der Unterschied. ... Ich habe keinen Goldschmuck, aber ich würde es gerne mal anfangen."

Parker Tuomie: "Ich bin einfach sprachlos. Ich mein', man kann kaum sagen, wie stolz man auf die Boys ist. Einfach Teil sein zu dürfen, das ist eines der größten Erlebnisse meines Lebens. ... Unsere Führungsspieler, Mo und Mathias, die Jungs, die jetzt s

chon mehrere Jahre dabei waren, die haben uns einfach ruhig gehalten - und wir haben einfach fest dran geglaubt. Wir wussten, dass wir viel besser spielen können und so lange wir das Spiel nah halten, dann haben wir auch eine Chance. Morgen gehen wir dann den letzten Schritt."

"Ziel ist es, Kanada wegzuhauen. Die fegen wir weg!"

Jonas Müller: "Das ist genauso unbeschreiblich wie damals (Silber bei Olympia). Wir haben uns von Anfang an das Ziel gesetzt, dass wir hier weit kommen können und wir haben gesagt - wo wir gegen die Schweiz gewonnen haben - wir wollen unbedingt eine Medaille sicher haben. ... Wir haben uns richtig gut zurück gekämpft. Ich glaube, man hat gesehen, dass der Wille im Team zu sehen war. ... Mathias war wieder die Krake und hat uns richtig gut im Spiel gehalten und Freddy - noch mal ein geiler Abschluss. ... Ziel ist es jetzt auf jeden Fall, Kanada wegzuhauen. Die fegen wir weg."


Erneut sorgt Marcel Noebels mit dem 3:3 für einen irre wichtigen Treffer und hatte dann eine Art Kloß im Hals beim Interview: "Noch ein schwerer Brocken, der irgendwo noch zwischen Hals und Bauch ist. Ich weiß noch nicht so ganz, ob ich es verstanden habe oder nicht. Es ist unglaublich, dieses Gefühl. Diese Truppe hat es so was von verdient, endlich was in den Händen zu halten. Es wäre unglücklich gewesen, wenn wir nach Hause gefahren wären und der Flieger hätte weniger Gewicht gehabt. ... Ich bin unheimlich stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein, ein Teil des Ganzen zu sein, dass wir uns immer wieder zurück kämpfen, immer wieder Wege finden, mental auch Stärke zu zeigen."

Noebels über die Bedeutung des Finaleinzugs: "Diese Medaille ist historisch für das deutsche Eishockey. Wer jetzt kein Eishockey-Fan ist, der muss sich schämen. Das sage ich ganz laut. ... Wir sind all in gegangen. Wenn man etwas riskiert, dann wird man auch belohnt. Der Jubel danach war so anstrengend wie das ganze Spiel."

Noebels über die Ambitionen gegen Kanada: "Silber haben wir genug, jetzt wollen wir auch mal eine Nummer, die ein bisschen mehr wert ist."

Moritz Seider: "Viele Leute haben uns vor der WM schon abgeschrieben. Denen haben wir es jetzt erstmal gezeigt. Wir haben eine Medaille sicher und jetzt sind wir einen Schritt entfernt davon, noch mehr Geschichte zu schreiben. Wir waren anfangs ein bisschen überwältigt von unseren eigenen Erwartungen, von unseren eigenen Emotionen. Haben dann wieder relativ schnell wieder Anschluss ans Spiel gefunden und waren wirklich im 3. Drittel sehr dominierend. "


Siegtreffer-Schütze Frederik "Fredy" Tiffels über den Jubel nach seinem Treffer: "Unbeschreiblich. Danach die Feier war brutal. Ich glaube, ich bin da zehnmal hochgesprungen."

Tiffels zum Spiel: "Die USA ist ne Top Eishockey-Mannschaft und ich glaube, dass wir nach dem 2:0 super zurückgekommen sind. Wir haben uns nicht aufgegeben. Das spiegelt so ein bisschen den Verlauf des Turniers wider."

Zum Finale: "Da muss natürlich vieles klappen. Wir brauchen Mathias, der hinten gut hält, Verteidigung, die super spielt. Vorne auch ein bisschen Glück auf der Schaufel. Und wenn wir das alles in einen Pott machen, dann haben wir die Chance zu gewinnen."

Die Eishockey-WM live bei MagentaSport

28. Mai: Finaltag

Spiel um Platz 3 ab 14.00 Uhr: Lettland - USA

Finale ab 18.30 Uhr: DEUTSCHLAND - Kanada



 

Jörg Krause Magenta Sport

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