Echte Fründe us dem 3. Knubbel


Da standen sie nun - drei Jungs aus dem 3. Knubbel der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. und strahlten...

Mir sin Dreijesteen!

Prinz Boris – Boris Müller “Jereech“

Bauer Marco – Marco Schneefeld „Rähnkall“

Jungfrau André ( Agripina ) – André Fahnenbruck „Bällche“



Wie Festkomitee Präsident Christoph Kuckelkorn erklärte, dass beste Dreigestirn aus den vielen guten Kandidaten

Er räumte dann auch gleich mit einem weitverbreiteten Vorurteil auf: Es sein egal ob eine Gesellschaft Jubiläum hat oder lange keine Dreigestirn gestellt hat, man suche sich das Beste aus

Für die kommende Session sei er sehr zuversichtlich , dass es eine gute Session würde

Viele Gesellschaften würden jetzt schon einen Kartenverkauf melden, der zwar nicht so gut sei, wie vor Corona, aber deutlich besser als erwartet

Er habe es auch als nicht schlimm gefunden, dass schon vorher durchgesickert sei, wer Prinz Bauer oder Jungfrau werde, das zeige eigentlich nur , dass die Menschen wieder neugierig auf Karneval seien


Prinz Boris I.– Boris Müller “Jereech“ , ist glücklich verheiratet und arbeitet als Immobilienverwalter. Zuhause ist er in Köln-Rodenkirchen. Seit 2001 ist er bei den Roten Funken als „Jereech“ mit dabei, 2013 wurde er zum Senator und Offizier ernannt. Im Jahr 2015 folgte dann die Wahl zum Knubbelführer im 3. Knubbel. Neben den Roten Funken ist Müller Mitglied des Fördervereins der Fidelen Burggrafen und seit 2018 ein Ehrenschmuckstückchen der Karnevalsgesellschaft Schmuckstückchen. Seine Frau Silke ist Gründungsmitglied der Damengesellschaft.

Als ihre Aufgabe sieht er es an, die Kölner*innen wieder in die Säle zurück zu holen



Für Bauer Marco – Marco Schneefeld „Rähnkall“ ist die Rolle als Kölner Bauer Marco nicht das erste Amt in einem Trifolium, 1984 war er bereits Kölner Kinderprinz. Der Karneval liegt Schneefeld im Blut: Auch sein Vater war schon Teil des Kölner Dreigestirns, im Jahr 1984 verkörperte er die Jungfrau Theodora. Für den designierten Bauern sind die Roten Funken seit Kindesbeinen die karnevalistische Heimat. Bereits 1989 war er als Kamellejung und Helfer mit dabei, 1994 folgte das erste offizielle Dienstjahr. Unter dem Namen „Rähnkall“ wurde der Dachdeckermeister 1995 vereidigt. Wie der designierte Prinz ist Schneefeld Teil des 3. Knubbels und seit 2015 deren Säckelmeister. Zwei Jahre später folgte die Ernennung zum Senator, 2020 wurde er Offizier. Verheiratet ist er mit seiner Jugendliebe Nicki, die beiden haben zwei Töchter und wohnen in Köln-Bilderstöckchen, wo auch sein Dachdeckerunternehmen ansässig ist.


Auch André Fahnenbruck half als Kamellejung bei den Roten Funken aus. Die designierte Jungfrau Agrippina ist unter dem Spitznamen „Bällche“ seit 1998 Teil des 3. Knubbels. Das Jungfrauen-Gen liegt bei Fahnenbruck in der Familie. Schon 1998 bekleidete sein Vater Hans Willy Fahnenbruck das Amt als Jungfrau Hanni. Seit 2015 ist er Knubbelschriever in seinem Knubbel, 2017 wurde er zum Senator und 2020 zum Offizier ernannt. Mehr als zehn Jahre war er aktiv an der Gestaltung der Wibbeldance Party der Roten Funken beteiligt und trat mehrmals beim Regimentsexerzieren des Traditionskorps auf. Der Vater eines Sohnes wohnt mit seiner Familie im Kölner Hahnwald und ist erfolgreich als Geschäftsführer verschiedener Unternehmen tätig.


Für die drei ist diese Session in doppelter Hinsicht besonders: Sie sind nicht nur das Kölner Dreigestirn 2023, sondern feiern auch das 200. Jubiläum ihrer eigenen Gesellschaft. Wie das Festkomitee Kölner Karneval wurden auch die Kölsche Funke rut-wieß im Jahr 1823 gegründet. Dass dieser besondere Geburtstag zusammen gefeiert werden kann, freut Christoph Kuckelkorn, den Präsidenten des Festkomitees Kölner Karneval, besonders: „Die Drei passen perfekt in unsere Jubiläumssession – auch wenn das Jubiläum ihrer Gesellschaft bei der Auswahl keine Rolle gespielt hat. Denn egal, welche Überraschungen die kommenden Monate bereithalten, ich bin mir sicher, dass sie jede Menge Energie und das richtige Verständnis des kölschen Fastelovends mitbringen. Ich freue mich auf viele tolle Momente, die wir mit dem Dreigestirn zusammen haben werden.“


Unter dem Motto „200 Jahre Kölner Karneval: Ov krüzz oder quer“ feiern das Festkomitee und das Dreigestirn endlich wieder zusammen mit der ganzen Stadt. Krisen, Kriege und zuletzt Corona haben in der Historie des Kölner Karnevals deutlich gemacht, wie wichtig der Fastelovend für kurze Alltagspausen der Menschen ist. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Vereinen und Gesellschaften konnte das für die Stadt so wichtige Brauchtum immer am Leben gehalten werden. Dabei kommt es nicht darauf an, ob man Teil eines Traditionskorps, einer Veedelsgesellschaft oder einfach nur im Herzen jeck ist, die Kraft des Karnevals verbindet auch in schwierigen Zeiten. Dieses einzigartige Phänomen soll in der Jubiläumssession mit den vier Jubiläumsgesellschaften und allen Jecken gebührend gefeiert werden. Die Vorfreude ist bei allen groß: „Einmal im Leben Prinz zo sin ist schon unglaublich, aber dann auch noch in dieser ganz besonderen Session: Das ist wirklich ein Traum!“, freut sich der designierte Prinz Boris Müller. „Wir freuen uns auf alle Jecken und werden jeden Moment dieser historischen Session genießen!“



Rote Funken Präsident Heinz Günther Hunold musste eingestehen dass er doch dass eine oder andere Freudentränchen im Auge hätte

Natürlich sein des ein großer Kraftaufwand das eigenen Jubiläum und das Dreigestirn aus den eigenen Reihen zu stemmen, aber man sei sich sicher, man bekäme das geschafft

E sei einfach schön, widder mit der Pappnas fiere zu künne

Das designierte Dreigestirn wird Morgen ihre Vorstandsämter bis Aschermittwoch kommissarisch an Kollegen weiter geben





 

Anna M. Drack Festkomitee Kölner Karneval von 1823

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