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Die Baskets sind Champions League-Sieger 2023!


Der Traum ist wahr geworden! Die Telekom Baskets Bonn haben im Finale der Basketball Champions League mit 77:70 (14:7, 23:21, 20:27, 20:15) Hapoel Bank Yahav Jerusalem besiegt und als erster deutscher Club die begehrte Trophäe gewonnen – und damit gleichzeitig den ersten Titel ihrer Klubgeschichte eingefahren! In einem über 40 Minuten intensiven Spiel führte TJ Shorts II die Baskets mit 29 Punkten zum Champions League-Sieg! Nach seinem easyCredit BBL-MVP-Award und BCL-MVP-Award wurde Shorts zusätzlich zum BCL-Final-Four-MVP ernannt!





Key Facts

  • Historisch: Die Baskets gewinnen den ersten Titel in ihrer Klubgeschichte!

  • Höchste Führung: +16 (30:14, 16. Minute)

  • Kaderupdate: Karsten Tadda stand zwar im Kader, kam angeschlagen aber nicht zum Einsatz

Für den angeschlagenen Kapitän Karsten Tadda rückte Collin Malcolm in die Starting Five für das Finale der Basketball Champions League gegen Jerusalem. Mit ihm zusammen schickte der BCL-Coach des Jahres Tuomas Iisalo MVP TJ Shorts II, Tyson Ward, Finn Delany und Leon Kratzer von Beginn an aufs Parkett. Es dauerte zwei Minuten, bis die ersten Punkte des Spiels durch Jerusalem erzielt wurden (0:2, 2. Minute). Shorts II antwortete mit einem Korbleger und machte dadurch die ersten Bonner Punkte im Finale (2:2, 3.). Beide Mannschaften verteidigten unfassbar intensiv und kämpften um jeden Ball. Jerusalem suchte mit Lob-Pässen immer wieder den Weg unter den Korb, doch die Baskets kamen fast immer rechtzeitig zur Hilfe und erschwerten jeden Wurfversuch. Als Javontae Hawkins den ersten Dreier des Spiels traf, führten die Baskets mit vier Punkten (9:5, 9.). Shorts II ließ noch einen erfolgreichen Distanzwurf folgen und stellte so den 14:7-Viertelstand her. Bonn hielt Jerusalem damit bei so wenig Punkten, wie Jerusalem erst einmal ein der Champions League im ersten Viertel erzielt hatte.

Der MVP übernahm für Bonn auch zum Start ins zweite Viertel, punktete selbst und legte für seine Mitspieler ab, die erfolgreich abschlossen. So führten die Baskets nach einem 7:0-Lauf Mitte des zweiten Viertels mit 15 Punkten (27:12, 14.). Jerusalem verkürzte wenig später mit einem eigenen 7:0-Lauf, doch Bonn behielt souverän die Oberhand. Als der Bonner Finalgegner per Dreier den Rückstand auf sieben Zähler zusammenschrumpfen ließ, antworteten Sebastian Herrera und Delany eiskalt mit zwei eigenen Dreipunktewürfen (37:24, 19.). Die letzten vier Punkte in der ersten Halbzeit kamen dann noch durch Jerusalem, so dass der Bonner Vorsprung zur Pause neun Zähler betrug (37:28, 20.).

Nach dem Seitenwechsel drehte Jerusalem zwischenzeitlich richtig auf.


Nachdem Shorts II per Korbleger die ersten Punkte der zweiten Halbzeit markiert hatte, kamen die Israelis durch einen erneuten 7:0-Lauf gefährlich nah bis auf zwei Zähler heran (39:37, 24.). Nach einer Bonner Auszeit meldete Deane Williams mit einem Poster-Dunk die nächsten zwei Bonner Punkte und wenig später erhöhte Herrera mit dem nächsten Dreier wieder auf sieben Punkte Vorsprung (46:39, 26.). In der Folge blieb die Partie aber eng umkämpft. Jerusalem verkürzte, Bonn zog wieder etwas davon. Immer wieder blieb Bonn nervenstark und machte die Big Plays. So zum Beispiel, als Shorts II einen Jerusalem-Dreier postwendend mit einem eigenen erfolgreichen Distanzwurf konterte (57:50, 29.). Die letzten fünf Punkte erzielte aber wiederum Jerusalem, sodass es mit zwei Punkten Vorsprung für die Baskets ins Schlussviertel ging (57:55, 30.).

Wieder war es der überragend aufgelegte MVP Shorts II, der zunächst aus dem Zweierbereich und dann von jenseits der Dreierlinie traf und den Bonner Vorsprung wieder vergrößerte (62:55, 33.). Mit einem erfolgreichen Dreier übers Brett und einem And-1-Korberfolg kam Jerusalem noch einmal auf vier Punkte heran (68:64, 37.), doch auch diese letzte Attacke wiesen die Baskets erfolgreich zurück. Collin Malcolm per Korbleger und TJ Shorts II sowie Tyson Ward jeweils von der Freiwurflinie sicherten schlussendlich den verdienten 77:70-Sieg und den damit verbundenen historischen ersten Titel in der Baskets-Klubgeschichte! Nach dem Spiel flossen Freudentränen bei den über 600 mitgereisten Bonner Fans und den Baskets-Spielern. Das Spiel und die Feier danach gehen für immer in die Baskets-Geschichte ein!

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn: Shorts II (29 Punkte/3 Dreier), Ward (8), Kessens (1), Herrera (11/3), Malcolm (8), Hawkins (13), Kratzer (0), Williams (4), Delany (3), Falkenstein (DNP), Ensminger (DNP), Tadda (DNP)

Hapoel Bank Yahav Jerusalem: Carrington (9), Randolph (27), Smith (7), Mejeris (12), Segev (0), Brown (0), Vene (0), Blayzer (5), Hankins (7), Cornelius (3), Yaacov (DNP), Levy (DNP)

 

BonBas GmbH

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