DFB Schiri GmbH weist Vorwürfe zurück


In der Bild am Sonntag ist am 25. September ein Artikel unter dem Titel

„Der große Klüngel-Report“

veröffentlicht worden, in dem unter anderem der Führung der DFB Schiri GmbH Vetternwirtschaft und Kungeleien vorgeworfen werden. Diese Spekulationen weist die DFB Schiri GmbH entschieden zurück.

Die Verantwortlichen in der DFB Schiri GmbH pflegen in ihrer Arbeit mit den Aktiven der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga einen offenen und kooperativen Führungsstil, in dem die Kommunikation sowohl über viele Einzelgespräche als auch über Gruppenveranstaltungen erfolgt.


Lutz Michael Fröhlich, Geschäftsführer Sport und Kommunikation, stellt fest: „Kritisches Feedback von Seiten der Aktiven ist ausdrücklich erwünscht und fließt gegebenenfalls in die strategische Ausrichtung sowie in die tägliche Arbeit ein.“ Bei den Trainingslagern im Sommer hat man den Unparteiischen sogar aktiv Raum dafür gegeben, Fragen zu stellen und Kritik zu äußern – auch anonym

In dem Bild-Artikel heißt es außerdem, „die Bosse (…) können frei bestimmen, wer international pfeifen darf“ und es gehe darum, „das beste Netzwerk zu haben“.


Die personellen Entscheidungen werden jedoch auf der Basis der aktuellen Leistungen und der Leistungsentwicklung getroffen. „Das gilt selbstverständlich auch für die Nominierungen zur internationalen Schiedsrichterliste“, erklärt Fröhlich.

Ein weiterer Kritikpunkt in dem Bild-Artikel: „Die DFB-Verantwortlichen entscheiden selbst, welche Entscheidungen falsch und welche richtig sind.“ Dazu sagt Lutz Michael Fröhlich: „Die übergeordnete Regelauslegung, bei der auch Erkenntnisse aus dem Austausch mit den Clubs und mit Fußball-Experten einfließen, erfolgt durch die Verantwortlichen der DFB Schiri GmbH in Abstimmung mit dem DFB-Lehrwart.“ Die Einordnung von Einzelsituationen und die Bewertung der Schiedsrichter-Leistungen wird allerdings durch speziell geschulte Beobachter und Coaches vorgenommen.

Direktion Öffentlichkeit und Fans

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