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Der Prinz will ne Gloria...

Um es gleich voraus zu klären..nein, Prinz Christian II. ( Krath) sucht keine Frau Er sucht eine Allrounderin, wie das kleine Dreigestirn sie hat. Aber dazu kommen wir später

Im Ostermannsaal der Kölner Sartory Betriebe fand am Dienstag Nachmittag die 67. Sitzung für Blinde und Sehbehinderte statt, der

in diesem Jahr sein 111. Bestehen feuert , was alleine schon Grund genug war für besondere Überraschungen auf der Sitzung

Unter den Ehrengästen befanden sich die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und die Bürgermeister Elfi Scho - Antwerpes, Hans-Werner Bartsch und Dr. Ralf Heinen

Außerdem konnte Dagmar Eichberg Weber die langjährigen Mitglieder Jutta Gersten, Biggi Fahnenschreiber. Ludwig Sebus sowie Ehren- Bass Reinold Louis begrüßen

Durch das Programm führte zum 10. mal Dagmar Eichberg Weber. Ihr zur Seite stand diesmal nicht der Präsident des Festkomitees, sondern sein Vize Dr. Joachim Wüst


Lauenstein, der erste Programmpunkt war gleich ein musikalischer Leckerbissen, der auch sofort mit einer Rakete belohnt wurde

Begleitet wurde Detlef Lauenstein, der lange Zeit Frontmann der Drei Söck war, von Klaus von der Weiden, der mit seinem Trompeten Solo ebenfalls überzeugte

Ein Redner, der nach so einem musikalischen Gaumenschmaus, auftreten muss, hat es meist sehr schwer

Aber Dr, Jens Singer, der Schofför der Kanzlerin, gelang es spielend die Aufmerksamkeit der Saalbesucher auf das politische Geschehen in Berlin zu lenken

Den Inhalt für seine Reden findet Jens Singer in seinem alltäglichen Leben. er ist Jurist und Regierungsdirektor im Bundeskanzleramt in Berlin


In einer Zeit, in der in vielen Sälen Partystimmung herrscht, sind die leisen Töne leider selten geworden

Das Ehepaar Trudi und Hans-Jürgen Knauber stemmt sich mit alten Ostermann Liedern gegen den Partytrend

Mit einfühlsamen Gesang und Gitarrenbegleitung führen sie den Zuhörer ins alte Köln zurück

Und die Saalbesucher lassen sich gerne dorthin leiten und zum Schunkeln verführen


Engelbäät, alias Engelbert Wrobel ist wohl einer der besten Saxophonisten seiner Zeit

Jazzliebhaber kennen ihn mit eigener Jazz Band als Vertreter des traditionalen Jazz bei Konzerten im In- und Ausland

Bei der Blindensitzung spielte er traditionelle und neue kölsche Lieder zum mitsingen und mitswingen


Dagmar Eichberg Weber und Joachim Wüst sind beide Kinder von großen Kölner Musikern

Fritz Weber, Dagmars Vater, wäre dieses Jahr 111 Jahre alt geworden und ihm zu Ehren und den Besuchern zum Pläsier sangen Dagmar Eichberg Weber und Joachim Wüst * Ich ben ne kölsche Jung* im Duett


Im Anschluß wurden Dagmar Eichberg Weber und Katharina Basten vom Blindenverein, für ihre schier unermüdliche Arbeit bei der Blindensitzung von Dr. Joachim Wüst mit dem Verdienstorden des Festkommite Kölner Karneval in Silber ausgezeichnet


Das wohl emotionalste Ereigniss einer Blindensitzung ist der Auftritt des Dreigestirns. Begleitet von den *Plaggeköpp*, den Standartenträgern der Kölner Vereine, zogen diesmal das große und das kleine Dreigestirn, gemeinsam ein

Joachim Wüst stellte nicht nur die Dreigestirne vor, sondern auch deren Equipe


Joachim Wüst:

Prinzenführer ist Markus Heller, bei den Kleinen ist es Gloria van Buuren-Wiese , Adjutant des Prinzen ist..., bei den Kleinen ist es Gloria, Adjutant der Jungfrau…, bei den Kleinen ist es Gloria, Adjutant des Bauern..., bei den Kleinen ist es Gloria...usw

Das führte letztendlich zu dem Asuruf des Prinzen

*Ich will auch ne Gloria'

Traditionell geht das Dreigestirn dann von der Bühne und sucht die Nähe der Besucher, die dann die Ornate befühlen und Fragen stellen dürfen

Emphatisch wie Prinz Christian II. ist wollte er gar nicht zurück auf die Bühne bevor er nicht auch Kontakt zum letzten Besucher hatte und die letzte Frage beantworten konnte

Das diesjährige Kölner Dreigestirn engagiert sich im Verein *Äver met Jeföhl*, der bedürftige Menschen unterstützt


Et Klimpermännchen, Thomas Cüpper sorgte dann wieder für Schunkelstimmung im Saal mit einer gelingenen Mischung aus Rede und Kölsche Leedscher

Nach der Pause zog dann die Prinzengarde ein und mit Ihnen Tanzmarie Sandra Wüst, die 23 jährige Tochter von Joachim Wüst, und ihr Tanzoffizier Thomas Engel

Deborah Woodson in Georgia, USA geboren hat Köln und den Karneval liebengelernt. Sie hat Musik in den USA studiert und ihr

Repertoire umfasst von Jazz, Soul, Gospel und eben kölsche Lieder, von denen sie einige auch selber geschriebn hat

Die Blindensitzung präsentierte ihren Gästen ein wohl einmaliges Erlegnis...Deborah Woodson und Joachim Wüst im Duett

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Archivbild

Willibert Pauels, der Jung aus dem Bergischen sotgte dann wieder für Rue im Saal und aufmerksame Zuhörer

Ursprünglich wollte er Priester werden und studierte Theologie, doch der liebe Gott hatte wohl andere Plane mit ihm und schickte ihm seine jetzige Ehefrau

Seit 1996 tritt er in der Bütt auf und setzt sich auf seine ganz persönliche Art mit Alltag und Kirche auseinander


Den Abschluss der Veranstaltung machte eine Premiere...eine Abordnung des Kölner Männergesangsvereins und präsentierte ein extra für die Blindensitzung arrangiertes Ostermann Potpourri.


Es war ein bunter Strauss von Programmpunkten der bereits Vorfreude auf die Blindensitzung 2021 macht




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