Das Schwedenhaus muss erhalten bleiben


cornel wachter

Nach dem zweiten Weltkrieg erhielt die Stadt Köln als Zeichen der Wiederannäherung ein schmuckes Holzhaus geschenkt, das erst als Speisestelle für hungernde Menschen verwendet wurde . Später zog dort eine Kita ein

Die Stadt schloss das Gebäude 2021 wegen baulichen Mängeln

Anwohner*innen gründeten nun den Verein Gotland e.V. um das Huas zu erhalten

Das Schwedenhaus steht im Volkspark in Köln, also dem teil Kölns der Cornel Wachter besonders am Herzen liegt




Als die Bläck Fööss anläßlich des Domfestes 1998 mit dem Jugendchor St.Stephan, Kafi Biermann und der Sopranistin des Essener Altotheaters Helga Wachter(Raunick) das Lied von Freddie Mercury & Montserrat Caballé "Barcelona" vortrugen, war dies als Gruß an alle Partnerstädte gedacht. Hört hier Kafis Einleitung, "Live aus dem Müllsack Köln 1996"



IIch liebe den Volksgarten und ich liebe das Schwedenhaus.

Dieses Haus ist auch in industrie-historischer Sicht bedeutend. Original gestrichen mit der schwedischen Eisenfarbe, das typische Schwedenrot. Seinen Ursprung findet das sogenannte Falunrot (Faluröd) in der Bergbaustadt Falun, die Kupfermiene war einst eine der größten Europas. Das Bergbaugebiet Kopparbergslagen in Falun gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Gotland ist und muss es bleiben - Kulturerbe der Kölschen Welt. Wer das nicht kapiert sitzt zu weit weg vom Bürger, der ihn bezahlt.

Der Vater meiner Frau Carolin hat in Falun mit Mannesmann ein Stahlwerk in den 50/60er Jahren konzipiert und gebaut. Aus Verbundenheit würde ich dafür sorgen das die Originalfarbe wieder ans Haus kommt. Muss ich nur ein wenig trommeln für, aber das wird schon gelingen.

Anhang.

Das Haus muss gerettet werden, das Konzept des Vereins ist stimmig und der partnerstädtische Gedanke wird auch bei der Stadtverwaltung bedacht werden. Toll das Andreas Hupke sich wieder so deutlich für dieses bürgernahe Bestreben einsetzt, der "Kähl ess in Ordnung", sagte der Bruder von der Müllers Aap, als mein Großvater, Chefarzt am Krankenhaus der Augustinerinnen ihm den Kardinal Frings mal im Klösterchen vorstellte. Der "Kähl" hatte sich nämlich vorher mit dem Straßenfeger Müller vor der Tür des Krankenhauses bereits ausgetauscht. Sich austauschen ist auch hier angesagt, ich hoffe die Stadtverwaltung antwortet der WDR-Lokalzeit dann doch noch auf deren Anfrage zum Stand der Dinge und verkündet am Besten - Partner-Stadt-Schaft siegt, Leute macht und wir helfen Euch sogar noch.


Cornel Wachter


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