Cornel Wachters Blick auf Köln.3

Vor etwas mehr als 10 Jahren ist Stefan Volberg, Journalist bei der Rundschau verstorben


Mit Stefan und seinem "Clübchen" habe ich als Jugendlicher schon mal "Beim Bell" in Kalk in der Kneipe sitzen dürfen, der Wirt hatte seine Zähne im Wasserglas auf dem Tresen stehen und Stefan hat für mich erstaunliche Hintergründe zum Wesen des Hänneschen berichtet.

Später hat er sein wunderbares Buch

"Hinger d'r Britz [Das Kölner Hänneschen-Theater]"

herausgegeben, ein Muss in jedem Kölschen Bücherschrank.

Stefan Volberg soll die "Kölsche Filmmatinée" am 12.12. 2021 gewidmet sein.##


Sonntag, den 12.12.2021 um 11:30 Uhr im Ofdoen-Kino auf der Severinstrasse 81, 50678 Köln.

Keine Altersbeschränkung.

"Drei Krune för et Chressfess"


Weihnachtsstimmung in Knollendorf? Nicht überall!!!


Lichterglanz, Adventslieder, festliche Stimmung auf den Straßen und Plätzen. Ruhe und Besinnlichkeit zieht in die Häuser ein. In alle Häuser? Nein, das Weihnachtsfest steht vor der Tür, aber einer in Knollendorf lässt es nicht herein.


Der Laden von Schäl ist “weihnachtsfreie Zone”. Alles, was auch nur im Entferntesten mit Feiern, Festschmuck und Fröhlichkeit zu tun hat, ist dem Griesgram Schäl zuwider

Schäl betreibt in Knollendorf einen Trödelladen. Seine Mitarbeiter Tünnes und Speimanes bezahlt und behandelt er schlecht. Auch Besteva, der ihm die Buchhaltung erledigt, ergeht es nicht besser. Lieber heute als morgen würde Besteva gern die Brocken hinschmeißen. Aber er hat Schäls Mutter auf ihrem Sterbebett versprochen, sich um den Sohn zu kümmern. Keine leichte Aufgabe. Besonders schlimm ist es in der Adventszeit und an Weihnachten. Dann ist Schäl noch fieser als sonst und überhaupt nicht zu ertragen. Seltsame Dinge gehen vor…. Doch plötzlich geschehen ungewöhnliche Dinge in dem Trödelladen, und Schäl begegnen noch ungewöhnlichere Menschen. In kurzen Abständen voneinander koimmen drei Stadtstreicher vorbei und wollen mit Schäl ins Geschäft kommen. Den Anfang macht Jupp. Er bietet einen Goldtaler an. Ein besonderes Stück mit einem Christoph-Winters-Prägung aus dem Jahr 1802, also aus dem Gründungsjahr des Hänneschen Theaters. Dann betritt Neres die Szene und bietet ein Gefäß mit Weihrauch an. Schließlich trifft Schäl auf Hein und dessen Topf mit Myrrhe. Halt, Moment mal? Myrrhe und Weihrauch das kennen wir doch oder? Richtig, die drei Weisen aus dem Morgenland, die Heiligen Drei Könige tauchen im Weihnachtsstück auf. Der Dreikönigenschrein und der “Decke Pitter” sind hier “Nebendarsteller” im Weihnachtsmärchen von Udo Müller. Autor Udo Müller hat mit sehr viel Liebe zum Detail die Geschichte vom Geizkragen Ebenezer Scrooge ins Kölsche transportiert. ” Ich bin ein absoluter Fan dieses großartigen Schriftstellers. Und die Weihnachtsgeschichte, in der sich ein herzloser und geiziger Geschäftemacher wandelt und zu einem gültigen und hilfsbereiten Mann wird, fasziniert mich schon lange” so Udo Müller.


 

©Cornel Wachter http://de.wikipedia.org/wiki/Cornel_Wachter

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