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BG startet gegen Den Bosch in Champions-League-Qualifikation


Ihre Saisonvorbereitung hat die BG Göttingen am vergangenen Mittwoch mit einem Testspielerfolg gegen den belgischen Erstligisten Hubo Limburg United abgeschlossen, am Sonntag startete das Team von BG-Headcoach Olivier Foucart in sein nächstes Europa-Abenteuer. Zuerst ging es mit dem Teambus nach Frankfurt. Von dort aus flogen die Südniedersachsen am Montag zum Basketball Champions League-Qualifikationsturnier ins türkische Antalya, wo die Veilchen am Mittwoch, 27. September, ab 20:30 Uhr (MESZ, Gloria Sports Arena) im Viertelfinale auf den niederländischen Erstligisten Heroes Den Bosch treffen. Die Partie wird auf dem YouTube-Kanal der Basketball Champions League übertragen. „Die Stärke von Den Bosch ist das Kollektiv. Sie haben nicht einen Spieler, der immer 30 Punkte macht, sondern viele Optionen“, sagt BG-Assistenztrainer Kenneth Desloovere. „In der Defensive spielen sie viele verschiedene Verteidigungsarten, je nachdem wie das Spiel läuft.“

Um sich einen Platz für die Gruppenphase in der Basketball Champions League zu sichern, muss die BG das Turnier gewinnen. Im Halbfinale würden die Göttinger am Freitag, 29. September, ab 17:30 Uhr (MESZ) auf den Sieger der Partie Happy Casa Brindisi (Italien) gegen CMS CSU Oradea (Rumänien) treffen. Das Finale wird am Sonntag, 1. Oktober, ab 17:30 Uhr (MESZ) ausgetragen. Mögliche Gegner sind Cholet (Frankreich), Antwerpen (Belgien), FMP Belgrad (Serbien) und Varese (Italien). Gewinnen die Veilchen das Turnier nicht, nehmen sie am FIBA Europe Cup teil.


Anders als die BG haben die Heroes Den Bosch ihr erstes Pflichtspiel am Wochenende bereits absolviert. In der Benelux-Liga BNXT-League mussten sich die Niederländer bei Donar Groningen 63:74 geschlagen geben. „Den Bosch hat nur mit einer Siebener-Rotation gespielt. Zudem ist Groningen kein schlechtes Team und sehr heimstark“, war Desloovere nicht überrascht von dem Ergebnis. Zusammen mit Foucart war er am Samstag nach Groningen gereist, um Den Bosch vor Ort zu analysieren.

Bei Den Bosch stachen gegen Groningen zwei Akteure heraus: Der niederländische Center Thomas van der Mars erzielte 19 Punkte und holte zwölf Rebounds; US-Guard DJ Fenner kam auf 15 Punkte und sieben Rebounds. Ex-Veilchen Jito Kok erzielte acht Punkte und holte vier Rebounds. Noch nicht zum Einsatz kam der nach-verpflichtete Lee Moore, der den voraussichtlichen Ausfall von Aufbauspieler Austin Luke (Hüftprobleme), kompensieren soll. „Es ist schwer, so spät in der Saisonvorbereitung eine solche Schlüsselposition neu zu besetzen“, sagt Desloovere. „Aber Moore hat Erfahrung im europäischen Wettbewerb und vergangenen Saison mit Anwil Wloclawek im FIBA Europe Cup gespielt.“ Dort traf er unter anderem auf Keravnos und BG-Guard Deondre Burns.

Für die BG wird es wichtig sein, innerhalb ihrer Identität zu spielen. „Wir wollen in der Defensive viel Druck auf den Ball ausüben, Ballverluste erzwingen und schnell spielen“, so Desloovere. „Gegen die soliden großen Spieler von Den Bosch wird es außerdem wichtig sein, die Bretter zu kontrollieren und Rebounds zu holen.“ Im jungen Göttinger Team haben einige Akteure noch nie in einem europäischen Wettbewerb gespielt. „Sie sollen sich darauf konzentrieren, das umzusetzen, was wir im Training geübt haben und nicht an das große Ganze denken“, erklärt Desloovere. „Dann gibt es keinen Grund, nervös zu sein.“


 

Birte Meyenberg

PR-Managerin

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