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auf zu neuen Ufern - Tiger geht op jöck

Tolles Ergebnis für den Kölner Zoo: Allein an den Osterfeiertagen kamen rund 30.000 Besucher zu Löwe, Erdmännchen & Co. Um weiterhin derart attraktiv zu bleiben, investiert der Kölner Zoo regelmäßig in seine Anlagen. Die Umbauarbeiten der 1963/64 gebauten Tigeranlage beginnen in diesem Sommer.

Deshalb zieht Tigerkater „Sergan“ vorübergehend in den Schweriner Zoo, wo er in einer Anlage mit mehreren Bereichen und Abteilen leben wird, die es ihm ermöglichen sich zurückzuziehen


TigerKatze „Hanya“, 14,ist bereits vor einigen Monaten vorübergehend in den Zoo Krefeld gezogen Die Umzüge waren aus Sicherheitsgründen notwendig

Er lebt dort in einer Anlage mit mehreren Bereichen und Abteilen, die es ihm ermöglichen sich zurückzuziehen

TigerKatze „Hanya“, 14,ist bereits vor einigen Monaten vorübergehend in den Zoo Krefeld gezogen Die Umzüge waren aus Sicherheitsgründen notwendig

Nach Fertigstellung kehren „Hanya“ und „Sergan“ in den Kölner Zoo zurück. Der Abschluss der Arbeiten soll in der ersten Jahreshälfte 2020 erfolgen.

Die aktuelle Großkatzen-Anlage, zu der auch der Löwenbereich zählt, umfasst 920 Quadratmeter Außenfläche und den 440 Quadratmeter großen Wassergraben für die wasserliebenden Amur-Tiger.

Um die dafür notwendigen baulichen Vorbereitungen durchführen zu können

ziehen auch die Kölner Löwen „Gina“ und „Navin“ kurzzeitig um. Ab Mai verbleiben beide für mehrere Wochen auf der Tigeranlage, da auch auf ihrer Seite der 1964 eröffneten Doppelanlage für die Kölner Großkatzen Sanierungs- und Einrüstarbeiten durchgeführt werden müssen

Die Pläne für die Tiger-Anlage umfassen verschiedene Bau-Maßnahmen. Prämissen sind eine noch verhaltensgerechtere und attraktivere Gehege-Gestaltung sowie zusätzliche Möglichkeiten beim Management der Großkatzen durch die Tierpfleger

So soll u.a. eine zusätzliche Separierungsmöglichkeit im Aussengehege

gebaut werden, um zum Beispiel den Kater von potenziellen Jungtieren trennen zu können. Außerdem soll eine Trainingswand für Beschäftigungsprogramme installiert werden. Ebenso wichtig ist dem Kölner Zoo, seinen Gästen durch die Umgestaltung der Gehege-Einfassung neue Einblicke auf die Tiger zu ermöglichen. So werden u.a. ein Treppenabgang auf Wassergraben-Niveau und große Sichtfenster eingebaut.

Der Kölner Zoo steckt über ein Darlehen rund 1,5 Millionen Euro in die Modernisierung

seiner Tiger-Anlage. Ein Teil der Investitionen wird aus Spendengeldern der „Team Tiger Köln“-Mitglieder gedeckt. In der 2016 gemeinsam von Kölner Zoo und WWF gegründeten Initiative engagieren sich mittlerweile mehr als 1.000 Menschen mit einem selbstgewählten monatlichen Beitrag von mindestens 15 Euro. Die Spendengelder fließen zum einen in die Modernisierung der Kölner Tiger-Anlage. Zum anderen werden Schutzprojekte des WWF für die letzten 550 noch in freier Wildbahn lebenden Tiger in der Amur-Region unterstützt.

Informationen und Anmeldung unter: wwf.de/team-tiger-koeln/



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