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ALBA-Teams verabschiedeten die Saison zusammen mit den Fans


Die ALBA-Familie kam am Mittwoch im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark noch einmal bei bestem Wetter zusammen. Nach der Fragerunde wurde gespielt, geredet und es gab natürlich jede Menge Selfies und Autogramme der beiden ALBA-Erstligateams und der frischgebackenen NBBL- und JBBL-Champions.


ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi zur Unterstützung der Fans: „Auch wenn es in dieser Saison nicht zu einem Titel oder zumindest bis zum Finale gereicht hat, kann ich eins mit Sicherheit sagen: An unseren Fans hat es definitiv nicht gelegen. Sowohl quantitativ als auch qualitativ haben wir selten einen solch tollen Support erlebt – die erfolgreicheren Jahre miteingeschlossen. Danke für diese Hingabe! Das war überragend. Wir sind eine Einheit, das haben wir wieder ganz deutlich gespürt."


Headcoach Israel González zur Teamchemie: „Von dieser Saison wird mir besonders ein Teammeeting während unserer Niederlagenserie in der EuroLeague im Gedächtnis bleiben. Da habe ich deutlich gespürt, wie eng dieses Team zusammensteht und dass sich meine Spieler untereinander überaus schätzen. Wie gestärkt wir aus dieser Situation hervorgegangen sind, hat der weitere Saisonverlauf in der EuroLeague mit einigen beeindruckenden Siegen, beispielsweise gegen Efes und Baskonia, gezeigt."




Guard Malte Delow zur größten Herausforderung dieser Saison: „Unsere eigene Erwartungshaltung ist gewachsen, nachdem wir zum Saisonbeginn so gut in die EuroLeague gestartet sind. Anschließend hatten wir dann jedoch diese Negativserie mit 12 Niederlagen in Folge – das hatte großen Einfluss auf uns als Team. In dieser Situation haben wir ein Stück weit unser Selbstvertrauen und das Vertrauen ineinander verloren. Das zurückzubekommen, war zwar sehr schwierig, aber wir haben das gut gemacht – vor allem in der Bundesliga."


Co-Kapitän Johannes Thiemann zur Einordnung der Saison: „Es ist schwierig, diese Saison einzuordnen, weil sie ganz anders war als die letzten davor. Das gilt natürlich besonders für das Ende, da wir in der ersten Runde der Playoffs ausgeschieden sind. Aber im Großen und Ganzen war es trotzdem eine erfolgreiche Saison. Ich glaube, wir haben uns wirklich stetig weiterentwickelt. Aber natürlich schlauchen diese vielen EuroLeague-Saisons in Folge und man hat gemerkt, dass uns hintenraus ein bisschen die Energie ausgegangen ist. Es ist schade, dass wir nicht die erste Runde überstehen konnten gegen ein heißes Team wie Ulm, die auch wirklich sehr gute Playoffs spielen. Ich glaube, wir müssen uns nicht verstecken, nur weil wir in einem von fünf Jahren mal nicht so erfolgreich gespielt haben."




Co-Kapitän Jonas Mattisseck zum Viertelfinale gegen Ulm und zum Support der Fans: „Vor dem Viertelfinale gegen Ulm lag es die ganze Zeit in der Luft: Jetzt sind Playoffs, jetzt müssen wir uns wieder finden, wieder angreifen. Gerade zum Ende der Saison hatten wir eine Phase, in der wir zwar bis auf die Partie gegen Bonn alle Spiele gewonnen haben, aber trotzdem nicht den Rhythmus hatten, den wir normalerweise haben und den wir eigentlich haben wollten. Das Gefühl war dann so: Jetzt sind wir wieder da, jetzt wird alles anders. Wir waren nicht schlecht, aber wir wollten wieder mehr als Team zusammen agieren. Dann sind wir in die Playoffs gestartet und wurden direkt überrascht. Danach haben wir uns aber nochmal sehr aufgerafft. Ich glaube, dass man das erste Spiel wenig mit den anderen Spielen der Serie vergleichen kann, weil wir am Anfang nicht ganz vorbereitet waren. In den anderen Partien haben wir sehr viel Herz gezeigt und uns sehr reingehangen. In dem Moment hat es dann einfach spielerisch nicht gereicht. In den Playoffs kommt es auch immer auf Formstärke an. Ulm war sehr gut drauf und hat besser performt als in der Hauptrunde. Wir sind dagegen ein bisschen unter unseren Möglichkeiten geblieben, wenn man mal auf die Saison schaut: Auch in dieser Spielzeit sind wir über die meiste Zeit sehr souverän aufgetreten, hatten wieder ein sehr gutes Team und auch eine tolle Teamchemie. Am Ende hatten wir aber ein kleines Formtief. Wir haben versucht, das mit viel Kampf und Willen auszugleichen, aber haben es nicht geschafft, da rauszukommen.


Ein Highlight der Saison war für mich wieder der enge Kontakt mit den Fans. Wir haben gelernt, dass man das nicht für selbstverständlich nehmen darf. Ich bin jemand, der oft bei den Fans ist, viele Autogramme gibt und sich wirklich immer von Herzen darüber freut, dass Leute in der Halle sind. Es ist unglaublich, wie positiv alles in dieser Stadt und im Verein ist, was die Fans anbelangt. Wir werden unterstützt, egal ob wir gewinnen oder verlieren – und das hat uns in den letzten Jahren auch so erfolgreich gemacht. Wie die Fans im ersten Spiel in den Playoffs bis zum Ende gehüpft sind und uns angefeuert haben, obwohl wir die höchste Niederlage der Saison kassiert haben, war unglaublich. Da wollte ich am liebsten noch zwei Stunden draußen sein und mich dafür bedanken."



 

Alba Berlin Medien

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