Alba Berlin 2022/23

Aktualisiert: 25. Okt.



 

ALBA zu Gast in Valencia

25.10.22



Nach der Hammerwoche mit vier Spielen (und drei Siegen) innerhalb von sieben Tagen nimmt der Spielplan der Basketballer von ALBA BERLIN in den kommenden Wochen wieder normale Formen an. Für das Team von Headcoach Israel González stehen nun zunächst drei Auswärtsspiele an, bevor es am 10. November in der Mercedes-Benz Arena zum EuroLeague-Derby gegen Bayern München kommt. Die erste Reise führt die Berliner dabei nach Spanien, wo am Donnerstag (27. Oktober, 20.30 Uhr, live auf MagentaSport) mit Valencia Basket ein alter Rivale aus früheren EuroCup-Tagen auf ALBA wartet.


Israel González (ALBA-Cheftrainer): „Valencia zu schlagen wird eine harte Auswärtsaufgabe für uns. Das Team von Coach Álex Mumbrú ist in der Offensive besonders von der Dreierlinie sehr gefährlich. Defensiv arbeiten sie sehr gut, ihre Teamdefense ist wirklich stark. Wir müssen auf uns schauen und mit viel Energie in das Spiel gehen, auch wenn uns immer noch einige Spieler verletzt fehlen.“



Luke Sikma (ALBA-Kapitän): „Valencia hat in letzter Zeit wirklich gut gespielt. In der letzten Woche haben sie erst gegen den amtierenden EuroLeague-Champion Anadolu gesiegt, dann haben sie Fenerbahçe einen harten Kampf geliefert und auch dort fast gewonnen. Aber wie immer ist das Wichtigste, dass wir uns auf uns konzentrieren. Wir wollen schnell spielen, den Ball gut verteilen und aktiv in der Defensive sein. Für mich persönlich ist es toll, an den Ort zurückzukehren, an dem ich zwei Jahre lang gespielt habe. Ich habe viele tolle Erinnerungen an Valencia und werde einige alte Teamkollegen und gute Freunde wiedersehen. Darauf freue ich mich sehr!“



2010 (in Vitoria) und 2019 (im Best-of-Three-Modus) bestritten ALBA und Valencia sogar das Finale im zweithöchsten europäischen Wettbewerb. Beide Mal siegte Valencia, das auch 2003 und 2014 den EuroCup gewann und mit vier Titeln der Rekord-Champion dieses Wettbewerbs ist. In der EuroLeague stehen sich beide Clubs am Donnerstag zum sechsten Mal gegenüber, wobei die ewige Bilanz auch in der „Königsklasse“ mit 4:1 Siegen für die Spanier spricht

Ein wesentlicher Grund für die Stärke Valencias ist seit jeher die große Tiefe und Kontinuität im Kader. So trifft Luke Sikma, der 2017 aus Valencia nach Berlin kam, am Donnerstag immer noch auf drei Spieler, mit denen er 2017 zusammen spanischer Meister wurde. Sicherlich können sich der belgische Spielmacher Sam van Rossom, der damalige Youngster Josep Puerto und der montenegrinischen Center Bojan Dubljević noch an die spielerischen Stärken des ALBA-Kapitäns erinnern.



In dieser Saison hat Valencias neuer Trainer Álex Mumbrú sogar vergleichsweise viele Neulinge in seinem Aufgebot. So hat Spielmacher Sam van Rossom jetzt mit Chris Jones und dem NBA-Import Jared Harper zwei neue US-Guards an seiner Seite. Der letztjährige Ludwigsburger Jonah Radebaugh soll den langzeitverletzten Ex-Albatros Martin Hermannsson (Kreuzbandriss) ersetzen



Auf dem Flügel ist Valencia mit dem slowenischen Dreierschützen Klemen Prepelič, dem Routinier Victor Claver sowie den Europameistern Xabi Lopez-Arostegúi und Jaime Pradilla bereits aus früheren Jahren eingespielt. Unter dem Korb dominieren wie im Vorjahr der Kubaner Jasiel Rivero und Bojan Dubljević, der bereits in seiner elften Saison für Valencia spielt. Der kanadische Neuzugang Kyle Alexander ergänzt das bis hinter die Dreierlinie korbgefährliche Center-Duo.


Gleichwohl musste Valencia sich nach der letzten Saison im EuroCup erst wieder an die EuroLeague gewöhnen. Die ersten beiden Heimspiele gingen unglücklich gegen Baskonia und ASVEL verloren, bevor in der vergangenen Woche mit einem 92:91-Sieg ausgerechnet beim Titelverteidiger Efes Istanbul der Knoten platzte. Zwei Tage später verpasste Valencia auswärts beim 77:79 gegen den Tabellenführer Fenerbahçe Istanbul nur knapp die zweite Sensation


 

ALBA BERLIN Pressestelle


 


ALBA eröffnet die BBL-Saison am Mittwoch gegen Hamburg



Die tolle Finalrunde der Basketball-Europameisterschaft in Berlin und der großartige Bronze-Erfolg der Deutschen Nationalmannschaft haben so richtig Lust gemacht auf die neue Saison der easyCredit BBL. Am Mittwoch (28. September, 19 Uhr, live und kostenlos auf MagentaSport) eröffnet der Titelverteidiger ALBA BERLIN die Spielzeit zuhause gegen den letztjährigen Siebten Veolia Towers Hamburg. In der Mercedes-Benz Arena werden dabei sieben EM-Akteure auf dem Parkett stehen.



Israel González (ALBA-Headcoach): „Wir hatten nicht viel Zeit, um uns mit dem gesamten Team auf das erste Saisonspiel vorzubereiten. Unser Vorteil ist aber, dass wir die Mannschaft zu großen Teilen zusammenhalten konnten und nur zwei neue Spieler integrieren müssen. Hamburg wird jetzt von Roul Korner trainiert, der schon eine Menge BBL-Erfahrung mitbringt. Wir erwarten einen starken Gegner mit genauem Gameplan.“


Die Saisonvorbereitung unter Trainer Israel González war etwas erschwert, weil ALBA neben Maodo Lô und Johannes Thiemann auch noch Jaleen Smith (Kroatien) sowie Tamir Blatt und Yovel Zoosman (Israel) für die EM an die jeweiligen Nationalteams abstellen musste. Aber ALBA geht mit einem im Vergleich zum Vorjahr nahezu unveränderten Kader an den Start. Das sollte den Nationalspielern helfen, schnell wieder ihre Rollen im ALBA-Team zu übernehmen.



Bester Passgeber und Balldieb der BBL verstärkt die Towers


Auch Hamburg fehlten wegen der EM-Endrunde in der Pre-Season Jonas Wohlfarth-Bottermann (Deutschland) und Žiga Samar (Slowenien). Beide Nationalspieler haben dabei einen ALBA-Bezug: WoBo war bekanntlich von 2013 bis 2016 ein Albatros. Der im Nachwuchs von Real Madrid ausgebildete 21-jährige Žiga Samar, der zu den größten europäischen Spielmacher-Talenten zählt, hat im Sommer für vier Jahre bei ALBA unterschrieben, wurde aber für diese Saison nach Hamburg ausgeliehen.


Die klare Nummer eins auf der Position eins ist für Hamburgs neuen Trainer Raoul Korner aber der US-Spielmacher Kendale McCullum, der in der vergangenen Saison für Gießen mit im Schnitt 7,7 Assists der beste Vorlagengeber und mit im Schnitt 2,4 Steals der beste Balldieb in der easyCredit BBL war. Auch wenn McCullum, der für den Absteiger zudem 15,6 Punkte pro Spiel machte, in Hamburg jetzt bessere Mitspieler hat, wird er sicher auch im Towers-Trikot als Regisseur den Ton angeben.



Läuft James Woodard auch im Hamburger Dress heiß?


Unterstützung im Backcourt findet der quirlige McCullum nicht nur durch den 1,97 Meter großen Žiga Samar, sondern auch durch den ebenfalls sehr talentierten und erst 20-jährigen Jung-Nationalspieler Len Schoormann sowie durch den US-Routinier James Woodard. Der 38-jährige Combo Guard, der bereits in Bayreuth für Trainer Raoul Korner spielte, lief in der vergangenen Saison mit Ludwigsburg in den Playoffs mit im Schnitt 15,3 Punkten (6/8 Dreier zum Halbfinalauftakt in Berlin) heiß.


Frischer Wind weht in Hamburg mit den Neuzugängen Marvin Clark und Christoph Philipps auch auf dem Flügel. Während der für seine 2,03 Meter sehr bewegliche Deutsche sich in den letzten Jahren in Ulm zu einem vor allem defensiv sehr versierten Spieler entwickelt hat, bringt der vielseitige US-Forward mit starken Distanzwürfen und guter Reboundarbeit viel Offensivpower aus seinen ersten Profi-Stationen in Belgien, Frankreich und Ungarn mit.



Aus dem Vorjahr blieben nur Seth Hinrichs und Lukas Meisner


Auf der Position vier spielen im neuen Towers-Team mit Seth Hinrichs und Lukas Meisner die einzigen aus der vergangenen Saison übrig gebliebenen Leistungsträger. Der spielintelligente US-Allrounder Hinrichs dirigiert seine Mitspieler im Frontcourt wie ein Spielmacher. Und der deutsche Nationalspieler Meisner, der bereits in Bayreuth für Trainer Raoul Korner spielte, nimmt mit seiner bis hinter die Dreierlinie reichenden Korbgefährlichkeit die gegnerische Verteidigung auseinander.


Yoeli Childs und Jonas Wohlfarth-Bottermann runden als sehr unterschiedliche Center das neue Hamburger Aufgebot ab. Der mittlerweile 32-jährige WoBo wird den Towers mit seiner großen Erfahrung vor allem mit starker Verteidigung helfen. Das US-amerikanische Kraftpaket Childs wird zusätzlich mit einer 2,13-Meter-Armspannweite als vielseitiger und beweglicher Center auch offensiv viel Physis in die Zone bringen.



98:77-Sieg bei der Towers-Generalprobe gegen Heidelberg


Hamburg hat in der Saisonvorbereitung von neun Testspielen fünf gewonnen und drei verloren (der erste Test gegen den EuroCup-Rivalen Śląsk Wrocław endete unentschieden). Bei der Generalprobe am vergangenen Samstag in Hagen gegen Heidelberg standen Trainer Raoul Korner zum ersten Mal in dieser Saison alle Spieler zur Verfügung. Die Towers gewannen mit 19 Punkten von James Woodard und 17 von Kendale McCullum 98:77.


In der Saisonvorbereitung spielten die Hamburger, bei denen Harrison Cleary und Michal Kozak vom Kooperationspartner Wedel als Joker für die beiden Eurobasket-Akteure Žiga Samar und Jonas Wohlfarth-Bottermann einsprangen, in folgender Aufstellung (in Klammern der Punkteschnitt aus den neun Testspielen):

PG: Kendale McCullum (18 Pkt), H. Cleary (als Joker 6 Pkt)

SG: James Woodard (13 Pkt), Len Schoormann (8 Pkt)

SF: Christoph Philipps (5 Pkt), Marvin Clark (7 Pkt)

PF: Lukas Meisner (11 Pkt), Seth Hinrichs (12 Pkt)

C: Yoeli Childs (12 Pkt), M. Kozak (als Joker 2 Pkt)


Gut zu wissen:

Lukas Meisner spielte 2015/16 zusammen mit Maodo Lô für die Columbia University in der NCAA. Für Lukas war das die erste College-Saison, für den drei Jahre älteren Maodo die letzte. Louis Olinde begann seine Karriere als gebürtiger Hamburger bei den Kooperationspartnern der Towers (Piraten in der NBBL und Rist Wedel in der ProB). Von den Albatrossen, die von 2013 bis 2016 zusammen mit Jonas Wohlfarth-Bottermann für ALBA spielten, ist heute keiner mehr im aktuellen ALBA-Team. WoBo kennt aber Jaleen Smith aus den Jahren 2019 bis 2021 in Ludwigsburg.



 

ALBA BERLIN



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