Ahzezupp, Klaaf & Fastelovend

Kölner Narrengilde am 13.11.2021

Auftaktveranstaltung im Maritim



Die Kölner Narrengilde startete mit viel Schwung in die Jubiläumssession 2022, gefeiert werden 5 x 11 Jahre Narrengilde. Im kleinen Saal im Maritim traf man sich mit Freunden im kleinen Saal des Maritims am Heumarkt unter dem Motto „Ähzezupp, Klaaf & Fastekovend“ .




Nicht nur die Ähzezupp sollte an diesem Abend den Jecken kräftig einheizen, auch das Programm heizte tüchtig ein. Zu Beginn spielte der Musikzug der Husaren Grün-Gelb und präsentierte einen Strauß alter und neuer Melodien aus Köln, Schon seit Jahren ist dieser Musikzug Bestandteil der Narrengilde, als Eisbrecher bereiteten sie den Weg für einen stimmungsvollen Abend vor.

Das nächste Highlight auf der Bühne stellte dann die ebenfalls der Narrengilde angeschlossene Tanzgruppe der Stäänefleejer . Cassia Kürten als Trainerin hatte es wieder einmal hervorragend verstanden diese Tanzgruppe auf der Bühne zu präsentieren. Viele Kölsche Lieder wurden tänzerisch interpretiert,

das Publikum war begeistert. Interessant zu wissen ist auch, dass die Stäänefleejer die einzige Tanzgruppe im Kölner Karneval ist, bei denen Kinder und junge Erwachsene zusammen auf der Bühne tanzen, das Altersspektrum reichte von 8 bis 24 Jahren. Eine solche Gruppe zu führen erfordert viel Fingerspitzengefühl, Cassia Kürten hat bewiesen, dass es trotz des Altersunterschiedes möglich ist, eine homogene Tanzgruppe zu formen.

Präsident Helmut Kopp war sichtlich stolz auf seine Truppe.


Dann wurde die obligatorische Erbsensuppe serviert, die Köche des Maritims hatten für diese Suppe alle Register ihrer Kochkünste gezogen. Nachschlag gab es reichlich, manch einer der Gäste hätte sicherlich gerne eine Tupperdose im Gepäck gehabt.

Wer nun denkt, mit vollem Magen wird man träge, der hat diese Veranstaltung nicht erlebt. Marita Köllner verstand es hervorragend, das Publikum wieder in Schwung zu bringen. Ein weißer Schwan zieht nicht nur den Kahn sondern auch das Publikum auf die Stühle. Erst nach zwei Zugaben wurde Marita von der Bühne entlassen.

Die Kuh Dolly war der nächste Programmpunkt, zufälligerweise hatte sie auch Peter Kerscher mit auf die Bühne gebracht. Gemeinsam mit dem Präsidenten der kleinen Erdmännchen strapazierte die etwas freche Kuh die Lachmuskeln des Publikums.


Gleich im Anschluss waren dann die „Boore“ auf der Bühne, von Ihnen wurden nicht die Lachmuskeln strapaziert, hier wurde der ganze Körper in Bewegung gebracht. Kein Gast im Saal saß mehr auf seinem Stuhl, alle machten bei der Musik dieser kölschen Band begeistert mit.



Es folgten Willi und Ernst, ein Rednerduo aus Koblenz. Schon seit vielen Jahren stehen sie in Köln und im Umland auf den Brettern, die die karnevalistische Welt bedeuten. Immer mit viel Erfolg, aber das was sie an diesem Abend präsentierten, stellte alles Bisherige in den Schatten. Sie versprühten an diesem Abend ein regelrechtes Feuerwerk der Pointen, das Publikum forderte eine Zugabe ein, Standing Ovations waren die verdiente Folge dieser Glanzleistung. Ein Duo auf dem Weg nach ganz oben im Narrenhimmel.


Zum Abschluss sah man alte Bekannte auf der Bühne, die Ratsherrn Unkel waren ins Maritim gereist. Sie bildeten das krönende Ende dieser Veranstaltung.


Fazit des Abends? Liebe Köche des Maritims, bereitet schon mal die Kessel vor, im nächsten Jahr sind wir wieder gerne dabei, wenn es heißt „Ahzezupp & Klaaf“ mit der Narrengilde.





 

© Texr und Fotos : Jürgen Fischer

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