231.200 EURO GELDSTRAFE FÜR DEN 1. FC KÖLN


Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten 1. FC Köln im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen fünf Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit vier Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 231.200 Euro belegt.

Im Rahmen des Bundesligaspiels beim 1. FC Union Berlin am 1. April 2022 zündeten Kölner Zuschauer mindestens 60 pyrotechnische Gegenstände, wofür gemäß dem Strafzumessungsleitfaden eine Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro verhängt wurde. Auch während des Bundesligaspiels gegen den FSV Mainz 05 am 9. April 2022 brannten Kölner Zuschauer mindestens 18 solcher Gegenstände ab, weshalb sich die Strafe dafür auf 18.000 Euro beläuft.


Im Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg am 7. Mai 2022 zündeten Kölner Anhänger bis zum Abpfiff 21 Pyros. Anschließend stürmten mehr als 1000 Kölner Zuschauer auf den Rasen, nachdem feststand, dass sich die Mannschaft für einen UEFA-Klubwettbewerb qualifiziert hat. Dabei wurden mindestens vier weitere Pyros abgebrannt. Für die Geschehnisse an diesem Tag wurde eine Geldstrafe von 36.000 Euro ausgesprochen.

Darüber hinaus zündeten Kölner Zuschauer vor dem Bundesligaspiel beim VfB Stuttgart am 14. Mai 2022 mindestens 66 pyrotechnische Gegenstände, wodurch sich der Spielbeginn um eine Minute verzögerte. Während der Partie folgten weitere 38 Pyros. Die Strafe hierfür beläuft sich auf 117.200 Euro.

[dfb]

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