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Nubelinen jitt et och in schön

Fotos: Kölsche Madämcher
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Der Nubbel ist ja bekanntlich der Sündenbock, der für die Sünden die im Karneval begangen werden, am Karnevalsdienstag Abends verbrannt wird. Und hübsch sind die Jungs selten

Das es auch anders geht, beweist die KG Kölsche Madämcher eV

Ihre Nubeline Shakira Hildegard ist mit Glanz und Gloria gestern Abend in ihr vorläufiges Hauptquartier eingezogen

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Der Einzug der Nubbeline ist für De Kölsche Madämcher bereits gelebte Tradition und zugleich ein Moment des Innehaltens. Wie in jedem Jahr begann der Abend am Kölner Dom, wo gemeinsam Kerzen entzündet wurden. Ein stiller, aber bedeutungsvoller Auftakt.

 

„Traditionell stellen wir vor dem Einzug unserer Nubbeline Kerzen im Dom auf, in Gedenken an die, die nicht mehr bei uns sind und in Hoffnung auf eine Welt mit mehr Toleranz, Miteinander und Frieden“, erklärt Gabriele P. Gerard, Präsidentin von De Kölsche Madämcher.

 

Im Anschluss startete der Umzug durch die Kölner Altstadt: Mit dabei die noch verhüllte Nubbeline Chakira-Hildegard, die neugierige Blicke auf sich zog. Musikalisch und jeck begleitet wurden De Kölsche Madämcher dabei von der KG Spillmannsfründe Bellejeck e.V., die dem Zug mit viel Herzblut und kölschem Klang den passenden Rahmen verlieh. Das winterliche Wetter zeigte sich dabei von seiner frostigen Seite – es hat geschneit, und zwar ordentlich.

Inzwischen schon legendär wurde daher ein Zwischenstopp im Kaufhaus Galeria

Kaufhof eingelegt, nicht nur um sich aufzuwärmen. Besonders beliebt: die gemeinsame Fahrt mit den Rolltreppen in alle Etagen, die sowohl Mitarbeitende als auch Kundinnen und Kunden begeisterte und für viele schmunzelnde Gesichter sorgte.

 

Nach einer liebevollen Stärkung im Vereinslokal „StadtTreff“, wo Tina Köcher den Zug herzlich versorgte, führte der Weg über den Altermarkt ins Peters Brauhaus. Dort wurden Chakira

Hildegard von Herbergsvater Uwe Esser persönlich empfangen. Auch hier sorgte die KG

Spillmannsfründe Bellejeck e.V. für die jecke Begleitung und einen stimmungsvollen Einzug. Dabei bezog die Dame feierlich den angestammten Platz ihrer Vorgängerinnen. Bis Karnevalsdienstag wird sie nun im Kapellchen über das jecke Treiben wachen – still, aufmerksam und wie es sich gehört: verschwiegen.

 

Doch der Abschied ist bereits terminiert: Den 17.02.2026 unbedingt vormerken! Dann wird Nubbeline Chakira-Hildegard mit einem gebührenden Fest von De Kölsche Madämcher verabschiedet. Bis dahin gilt: wir lassen es uns gutgehen – unter ihrem wachsamen Blick.

 

 

©  Michaela Gust-Sánchez

 

Kölner Dreigestirn
fördert
ein besonderes
Ehrenamt 

Kölle Alaaf Online

Traditionell verzichtet das Kölner Dreigestirn bei seinen Auftritten in der Session auf Geschenke und sammelt stattdessen Spenden für einen guten Zweck. In diesem Jahr unterstützen Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne – passend zum Sessionsmotto „ALAAF – mer dun et för Kölle“ – den Verein CAYA e.V. („come as you are“).
 
Der gemeinnützige Verein bietet wohnungslosen und bedürftigen Menschen in Köln eine kostenlose und unbürokratische medizinische Grundversorgung. Seit 2022 ist die Praxis des Vereins im Containerprojekt „MülHEIMer Arche“ unweit des Wiener Platzes im Stadtteil Mülheim zu Hause. Von Montag bis Freitag haben dort Wohnungslose, sozial Benachteiligte und Menschen ohne Krankenversicherung die Möglichkeit, sich medizinisch versorgen zu lassen.
 
Ergänzt wird das Angebot durch den Praxisbus, der als vollwertige Arztpraxis ausgebaut ist. Er hat die Aufgabe, die medizinische Versorgung auch in der Kölner Umgebung sicherzustellen. Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne übernehmen die Schirmherrschaft für den Bus. 
 
Die Praxis und der Bus werden durch den Verein CAYA e.V. getragen und von Menschen aus der Region betrieben. Ziel ist eine hochwertige und kontinuierliche medizinische Versorgung, die mit einer regulären Hausarztpraxis vergleichbar ist. Alle Ärztinnen und Ärzte arbeiten ehrenamtlich und kümmern sich mittlerweile um mehr als 550 Patientinnen und Patienten.
 
„Die CAYA-Praxis versorgt Menschen, die sonst nicht von unserem System aufgefangen werden, mit wichtiger medizinischer Hilfe und ein wenig menschlicher Nähe“, erklärt Prinz Karneval Niklas I. und fügt hinzu: „Ich freue mich sehr, dass wir unsere Session nutzen können, um auf diese unverzichtbare Arbeit aufmerksam zu machen. Mit unserer Unterstützung möchten wir außerdem Danke sagen an all die, die dort ehrenamtlich jede Woche mit Herz und Hand für andere da sind.“
 
Wer das Kölner Dreigestirn dabei unterstützen möchte, kann folgende Bankdaten nutzen:

CAYA e.V.
Volksbank Köln Nord eG
IBAN DE20 3806 0186 4954 4570 15
Betreff: Spende Kölner Dreigestirn 2026

Der Kölner Karneval bekommt einen weiteren digitalen Anlaufpunkt: Am 5. Januar 2026 geht der Online-Shop des Festkomitees Kölner Karneval unter www.koelnerkarneval.shop an den Start und bietet verschiedene Kleidungsartikel und Accessoires für Fastelovends-Fründe aus ganz Deutschland. 

Neben Mottoschal und Festabzeichen finden Karnevalsbegeisterte dort auch erstmals die diesjährige Rosenmontagszug-Spange. Das Design der Spange ist angelehnt an den Rosenmontagszug-Orden, der alljährlich an Menschen vergeben wird, die sich besonders um den Zoch verdient gemacht haben. Erhältlich ist sie für 10,00 Euro, die Versionen in Silber und Gold kosten 25,00 beziehungsweise 50,00 Euro. Der Erlös aller Spangen fließt wie im vergangenen Jahr direkt in die Finanzierung des Kölner Rosenmontagszuges. 
 
Zusätzlich wird es exklusiv für den Shop gestaltete jecke T-Shirts und einen passenden Hoodie geben. Alle Modelle tragen dazu bei, dass der Kölner Karneval im Alltag ein kleines bisschen sichtbarer wird. Für die nächsten Wochen sind Schritt für Schritt weitere Artikel geplant.

Alle Erlöse fließen direkt in unterschiedliche Karnevalsprojekte des Festkomitees wie beispielsweise den Rosenmontagszug oder die Nachwuchsförderung in Tanzgruppen und bei Schulveranstaltungen. Der Shop ist damit ein Element in der langfristigen Strategie, den Kölner Karneval für die Zukunft gut aufzustellen und die Finanzierung zu sichern. „Käuferinnen und Käufer zeigen also nicht nur ihre Liebe zum Fastelovend, sondern unterstützen auch ganz konkret unser Brauchtum. Dafür sagen wir jetzt schon herzlichen Dank“, freut sich Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn.

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